Neonazi-Überfall aufs Rathaus

Die Rechtsextremen von Dortmund

Rechtsextreme Provokation: Eine Gruppe von Neonazis versucht in der Wahlnacht, sich gewaltsam Zutritt zum Rathaus zu verschaffen.

Rechtsextreme Provokation: Eine Gruppe von Neonazis versucht in der Wahlnacht, sich gewaltsam Zutritt zum Rathaus zu verschaffen.

Foto: Oliver Schaper

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Man muss sie einmal erlebt haben, bei ihren Aufmärschen, im Gerichtssaal oder in jenem Video, das sie bei ihrem Überfall auf die Dortmunder Szene-Kneipe Hirsch-Q zeigt. Kahlrasierte Typen in Bomberjacken und Springerstiefeln, die sich nach außen kraftstrotzend und machohaft präsentieren.

Vor Gericht sitzen sie neben ihren Anwälten, die zum Teil auch der rechten Szene angehören, geben sich selbstsicher und sind sich keiner Schuld bewusst. Egal wie sie zugeschlagen oder zugestochen haben.

Vielleicht ist eine Stadtverwaltung weit entfernt von diesen Szenerien, vielleicht tun sich auch unsere Staatsschützer bei der Polizei schwer, diese Typen einzuschätzen.

Aber eine Stadt wie Dortmund, die seit Jahren mit der rechten Szene zu tun hat, der Staatsschutz, der sich spätestens seit dem NSU-Mord in der Dortmunder Nordstadt primär um diese Szene kümmern müsste, kann bei solchen Anlässen gar nicht vorsichtig genug sein. Was, wenn am Sonntag Schlimmeres passiert wäre, wenn es Schwerverletzte gegeben hätte?

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