Digitalsteuer

Google und Co. - höchste Zeit für gerechte Besteuerung

Michael Minholz kommentiert.

Michael Minholz kommentiert.

Foto: NRZ

Die G20-Staaten wollen bei der Besteuerung von Google und Co. neue Wege gehen. Der richtige Weg, kommentiert Michael Minholz.

Die Einigung der G20-Länder zur gerechteren Besteuerung von digitalen Riesen wie Google ist ein richtiger Schritt. Eigentlich ist ja kaum fassbar, dass für derartige Internet-Kraken noch eine Steuergesetzgebung gilt, die aus dem vergangenen Jahrhundert stammt. Da ist eine Unwucht entstanden, die dringend behoben werden muss.

Google und Co. wird es schwerer gemacht

Der jetzt entworfene Plan, dort zu besteuern, wo diese Firmen auch Geschäfte machen, ist jedenfalls ein schlüssiger, ein gangbarer Weg. Weltweit agierenden Konzernen wie Google und Co. wird es dadurch deutlich schwerer gemacht, sich durch Steuerschlupflöcher zu verabschieden. Und nicht zuletzt wird Deutschland dabei, was die Einnahmeseite angeht, sicherlich nicht schlecht wegkommen.

Allerdings fragt man sich: Warum kann das Ganze nicht schneller umgesetzt werden? Bis 2020 können die Internetriesen noch nahezu ungestört jede Menge Geld beiseite legen.

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