Flüchtlinge und Kriminalität

Man muss ganz genau hinsehen

Foto: NRZ

Eine Studie belegt, dass mit der Zahl der Flüchtlinge auch die Kriminalität in Deutschland steigt. Das fordert Politik und Gesellschaft heraus.

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Der Zuzug von Flüchtlingen führt zu mehr Kriminalität. Das bestätigt eine Studie. Neu ist das nicht. Wo mehr Menschen sind als früher, gibt es auch mehr Kriminalität als früher. Das ist keine Beschwichtigung. Das ist eine Feststellung, die ein Grund zur Sorge ist. Man muss schon ganz genau hingucken.

Die Polizei muss genau hingucken. Wenn es Hinweise gibt, dass eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung zu Tätern wird, muss die Polizei sie besonders beobachten. Das tut sie längst, und sie tut es mit Erfolg. Das haben die beiden vergangenen sicheren Silvesterfeiern auf unseren Straßen gezeigt.

Die Politik muss genau hingucken. Die Studie zeigt, dass junge Männer, die keine Bleibeperspektive haben, besonders gefährdet sind, kriminell zu werden. Diese Leute standen oft schon in ihren Herkunftsländern am Rand der Gesellschaft. Wenn ihre Hoffnung auf ein besseres Leben platzt, ist die Frustration hoch. Sie müssen schnell abgeschoben werden. Dafür muss der Staat sorgen.

Wir Bürger müssen genau hingucken. Wir leben in Zeiten, in denen neue Nazis Verbrechensmeldungen missbrauchen, um Hassbotschaften zu verbreiten. Einige von ihnen sitzen im Bundestag, sprechen von „muslimischen gruppenvergewaltigenden Männerhorden“. Das ist widerlich. Das ist kriminell. Das ist Volksverhetzung. Um den Vereinfachern das Handwerk zu legen, geben wir die Studie heute ausführlich wieder. Asylbewerber werden nicht häufiger straffällig als Deutsche.

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