Mobilität

Niederrhein und die Verkehrswende: Abgehängt auf dem Land

NRZ-Redakteur Holger Dumke kommentiert.

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Foto: NRZ

Am Niederrhein.  Die Verkehrswende muss auf die politische Agenda – jetzt. Auf das Projekt „Landmobil“ aus Südwestfalen kann der Niederrhein nicht warten.

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Die Verkehrswende entscheidet sich maßgeblich auf dem Land: Dort, wo es nur noch einen Bäcker gibt, aber keinen Supermarkt mehr, wo der nächste Arzt weit weg ist, wo der Bus ab dem frühen Abend nur noch alle zwei Stunden fährt – oder überhaupt nicht mehr. Ohne Mobilität ist man abgehängt. Das gilt in Südwestfalen, wo das begrüßenswerte Projekt „Landmobil 2025“ im nächsten Jahr startet. Das gilt aber auch am Niederrhein, wo etwa die Rheinberger just bei einer Veranstaltung des Klimaschutzbündnisses festgestellt haben, dass die Debatte über die Verkehrswende noch am Anfang steht. Während B 57 und B 8 morgens und nachmittags unterm motorisierten Individualverkehr der Pendler ächzen, kommt man ohne Auto aus den Dörfern nicht richtig weg (und wieder hin).

„Landmobil 2025“ hat gute Ansätze, eben weil es auf Technologie und eine individuelle Lösung setzt. Allein, auf Ergebnisse wird man am Niederrhein nicht warten können. Zwischen Kranenburg und Neukirchen-Vluyn, Elten und Hünxe müssen eigene kreative Prozesse, eigene Lösungen her. „Mobilität von morgen“ muss auf die politische Agenda – jetzt.

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