Tag des Ehrenamtes

Sechs Millionen Ehrenamtler in NRW. Eine große Freude!!!

Peter Toussaint kommentiert.

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Foto: NRZ

Am 5. Dezember ist der „Tag des Ehrenamtes“. Das ist ein guter Anlass, sich bei den vielen Helfern in Vereinen und Kirchen zu bedanken.

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Es kommt vor, dass man auch als Journalist Journalisten blöd findet. Immer auf der Suche nach dem, was nicht gut läuft, oft etwas miesepetrig, und fast immer ist das Glas halb leer und fast nie halb voll. Über dem Artikel auf Seite 1 der gedruckten Zeitung steht zu diesem Thema die Schlagzeile: „Sorge um das Ehrenamt in NRW“. Aber hätte es nicht heißen sollen: „Große Freude über das Ehrenamt in NRW!!!“ Mit drei Ausrufezeichen.

Sechs Millionen Bürger engagieren sich. Es ist typisch für unsere auf Geld und Konsum ausgerichtete Gesellschaft, dass sofort ausgerechnet wird, welchen Wert in Euro dieses Engagement hat: 12,5 Milliarden Euro. Dabei geht es doch in diesem Bereich ausnahmsweise mal nicht in erster Linie ums Geld. Die Währung ist Liebe und Zuwendung.

Ehrenamtler engagieren sich nicht, um Orden, Urkunden und Freikarten zu bekommen

Viele Ehrenamtler wollen etwas zurückgeben, weil sie selbst viel Gutes erlebt haben. Oder weil sie etwas von der Begeisterung für ihren Verein weitergeben wollen, die ihnen früher von anderen nahegebracht wurde. So manches Ehrenamt vererbt sich so von Generation zu Generation.

Der „Tag des Ehrenamts“ ist ein guter Anlass, sich für diesen großen Einsatz zu bedanken. Dabei braucht es gar nicht große Festreden, Orden, Händeschütteln und Freikarten. Es gehört zum Wesen dieses Engagements, dass es bescheiden und selbstverständlich und ohne Forderung nach Dankbarkeit daherkommt. Denn es gibt eine Belohnung, von der fast alle Helfer zu berichten wissen. Ein Ehrenamt macht das eigene Leben interessanter, lebendiger, erfüllter – und sinnvoller!

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