Religion

Einen Monat lang fasten

Muslime beten in der Moschee.

Muslime beten in der Moschee.

Foto: dapd

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Für viele muslimische Familien hat am Montag eine besondere Zeit begonnen. Es ist Ramadan. Gut einen Monat lang werden gläubige Muslime von morgens bis abends nichts essen oder trinken.

Erst nach Sonnenuntergang treffen sich muslimische Familien im Fastenmonat Ramadan zum Abendessen. Dann gibt es oft ganz besondere Speisen. Kinder, schwangere Frauen, alte und kranke Menschen müssen nicht fasten. Sie dürfen aber, wenn sie möchten.

Muslime wollen in der Fastenzeit besonders oft an ihren Gott Allah denken. Das Fasten soll ihnen helfen, zur Ruhe zu kommen. Sie wollen sich durch nichts von ihren Gebeten ablenken lassen. Deswegen schauen viele Muslime in dieser Zeit keine lustigen Filme im Kino. Sie hören auch keine laute Musik. Auch geraucht werden soll während dieser Zeit nicht.

Am Ende des Ramadan wird ein großes Fest mit leckerem Essen gefeiert. Es gibt auch Bonbons, Kuchen und andere Süßigkeiten. Deshalb heißt das Fest auch Zuckerfest. Für Muslime ist das Zuckerfest genauso wichtig wie Ostern oder Weihnachten für Christen.

Muslime haben den Islam als Religion. Sie glauben an Allah und den Propheten Mohammed. Muslime feiern den Ramadan, weil Mohammed in diesem Monat den Koran empfangen haben soll. Der Koran ist das heilige Buch der Muslime, so etwas wie die Bibel für die Christen. Das Gotteshaus der Muslime heißt Moschee. In Deutschland leben rund vier Millionen Menschen, die an den Islam glauben.

Der Ramadan geht in diesem Jahr vom 1. bis zum 29. August. Das Wort „Ramadan“ ist arabisch und bedeutet „brennende Hitze“. Der Ramadan kann 29 oder 30 Tage dauern. Wer im Ramadan nicht fasten kann, darf es später nachholen.

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