Unfall

Zweijähriger von Zug angefahren und schwerstverletzt

Symbolbild. Der Zweijährige wurde schwerstverletzt.

Symbolbild. Der Zweijährige wurde schwerstverletzt.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Engelskirchen.  Ein Kleinkind ist bei Overath von einem Regionalzug erfasst worden. Der Junge war mit seinem Vater auf den Schienen gelaufen.

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Ein zweijähriger Junge ist am Mittwoch auf der Bahnstrecke zwischen Engelskirchen und Overath von einem Zug erfasst und schwerstverletzt worden. Zwei Väter waren mit ihren kleinen Kindern am Vormittag zu Fuß auf den Gleisen unterwegs gewesen, um eine Angelstelle am Fluss Agger zu erreichen, wie die Bundespolizei mitteilte.

Ein anfahrender Regionalzug der Linie RB25 zwischen Lüdenscheid und Köln konnte trotz Schnellbremsung und Warnsignal nicht rechtzeitig halten und erfasste das eine Kind, das mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die anderen Personen blieben unverletzt, erlitten jedoch - wie auch der Lokführer - einen Schock.

Bundespolizei warnt vor dem Betreten von Gleisen

Die eingleisige Strecke wurde von der Bundespolizei für eineinhalb Stunden gesperrt. Acht Züge fielen laut Bundespolizei zum Teil aus, drei Züge hatten zusammen mehr als eineinhalb Stunden Verspätung.

Die Bundespolizei warnt: „Herannahende Züge werden kaum oder gar nicht wahrgenommen und haben bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h einen Bremsweg von etwa 1000 Metern.“ (mit dpa)

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