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Das sind die größten Corona-Hotspots in Deutschland

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Berlin.  Corona: Immer mehr Regionen in Deutschland werden als Risikogebiete eingestuft. Das sind die größten Hotspots im Bundesgebiet.

  • Mehr als 280 Regionen in Deutschland gelten als Corona-Hotspots
  • Mit Rottal-Inn und dem Berchtesgadener Land befinden sich zwei Regionen in Bayern im Lockdown
  • Die Sieben-Tage-Inzidenzzahl des Robert-Koch-Instituts für die jeweiligen Landkreise ist nicht immer aktuell, wie mehrere Fälle in Deutschland zeigen
  • Wir zeigen die zehn aktuell größten Hotspots innerhalb Deutschlands

Weil die Infektionszahlen in Deutschland rasant ansteigen, werden immer mehr Städte und Landkreise zu Corona-Hotspots. Mehr als 280 Regionen haben inzwischen die Obergrenze von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten und gelten somit als innerdeutsche Risikogebiete.

Zu den besonders stark betroffenen Bundesländern zählen Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin.

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Corona-Risikogebiete in Deutschland – die zehn größten Hotspots

Stadt/Landkreis Bundesland 7-Tage-Inzidenz
1. Bezirk Neukölln Berlin 256,91
2. Rottal-Inn Bayern 239,50
3. Berchtesgadener Land Bayern 219,01
4. Rosenheim Bayern 217,15
5. Delmenhorst Niedersachsen 212,74
6. Solingen Nordrhein-Westfalen 205,97
7. Cloppenburg Niedersachsen 202,72
8. Frankfurt am Main Hessen 202,00
9. Düren Nordrhein-Westfalen 197,63
10. Weiden i.d. OPf. Bayern 196,52

Corona: Ab wann ist eine Region ein Risikogebiet?

Einen ersten Richtwert für die Einstufung als Risikogebiet bietet die Zahl der Neuinfektionen.

  • Übersteigt sie den Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, folgt eine Bewertung der Lage durch die einzelnen Bundesländer. Diese „Neuerkrankungsrate“ wird auch Inzidenz genannt.
  • Diese entscheiden selbstständig, welche Gebiete in anderen Bundesländern sie zu Risikogebieten erklären.
  • Eine landesweit einheitliche Liste wie bei den internationalen Risikogebieten gibt es nicht. Das Bundesland Bayern hat eine eigene Liste angekündigt, die sich aber nicht nur nach dem Inzidenzwert richten soll.

7-Tage-Inzidenzzahl: Darum gibt es Unterschiede bei RKI und Gesundheitsämtern

Die Sieben-Tage-Inzidenzzahl des RKI für die jeweiligen Landkreise ist nicht immer aktuell, wie mehrere Fälle in Deutschland zeigen. So gab es zuletzt Unterschiede in den Fallzahlen, die die Städte Dortmund, Duisburg und der Landkreis Wesel selbst vermeldet hatten im Vergleich zu denen des RKI.

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Das liegt aus zweierlei Gründen am deutschen Meldesystem für Infektionskrankheiten. Dieses sieht vor, dass die Labore ihre bestätigten Corona-Fälle zunächst an das örtliche Gesundheitsamt melden. Diese wiederum übermitteln die Zahlen an die Landesgesundheitsbehören, die sie dann an das RKI weiterleiten.

Dieses System ist noch nicht vollständig digitalisiert. Aufgrund des daraus resultierenden Aufwandes bei der Datenerfassung und Übermittlung kommen die Zahlen nicht immer tagesaktuell beim RKI an. Zudem kommt es auch manchmal zu Übertragungsfehlern, wie in Wesel, Duisburg oder zuvor im bayrischen Landshut. Dann liegen dem RKI gar keine Daten vor, was wiederum die Berechnung der Inzidenzzahl zumindest zeitweise verfälscht.

Alle deutschen Risikogebiete auf einer Karte

Alle innerdeutschen Risikogebiete finden Sie mitsamt der Sieben-Tage-Inzidenz in einer Tabelle in unserem interaktiven Coronavirus-Monitor auf einer Karte.. Scrollen Sie dafür unter die Karte mit den Infektionszahlen.

(fmg/dpa/afp)

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