Unglück

Eisdrama in Hamburg – Baby stirbt nach zwei Wochen Koma

Auf diesem Teich brach der Vater mit seinem Säugling auf dem Arm ein. Das Baby wurde dabei stark unterkühlt, fiel ins Koma und ist nun gestorben.

Auf diesem Teich brach der Vater mit seinem Säugling auf dem Arm ein. Das Baby wurde dabei stark unterkühlt, fiel ins Koma und ist nun gestorben.

Foto: dpa

Hamburg.  Das Baby, das mit seinem Vater auf einem zugefrorenen Teich in Hamburg eingebrochen war, ist tot. Es hatte wochenlang im Koma gelegen.

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Ende Januar brach ein junger Mann mit einem Baby in den Hamburger Lohmühlenteich ein – auf der Flucht vor einem Messerstecher sei er auf das dünne Eis gelaufen, berichtete der Vater danach gegenüber der Polizei. Nun ist der Säugling im Krankenhaus gestorben.

Der Vater Tobias S. hatte angegeben, am 25. Januar von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden zu sein. Plötzlich hätten zwei Männer, zunächst in einer fremden Sprache, sein Portemonnaie und sein Handy verlangt, erzählte der Mann den Ermittlern. Weil S. keine Wertsachen bei sich trug, hätten ihn die Männer mit dem Messer attackiert. Er sei daraufhin auf das dünne Eis des Lohmühlenteichs gelaufen und eingebrochen. Passanten hörten seine Hilferufe und alarmierten die Rettungskräfte.

Vater hatte Kind in Tragetuch umgebunden

Als die Feuerwehr eintraf um den Mann aus dem Teich zu retten, hielt dieser den drei Monate alten Säugling unter Wasser. Der Mann trug das Baby in einem Tragetuch und konnte es vermutlich nicht sofort befreien. Das Mädchen erlitt dabei eine starke Unterkühlung. Wochenlang schwebte sie in Lebensgefahr. Am Montagabend ist das Baby im Krankenhaus gestorben. (HA)

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