Polizeikontrolle

Festnahme am Flughafen rettet Briten wohl das Leben

Eine Festnahme am Flughafen München hat für einen Briten wohl sehr positive Folgen (Symbolfoto).

Foto: Boris Roessler / dpa

Eine Festnahme am Flughafen München hat für einen Briten wohl sehr positive Folgen (Symbolfoto). Foto: Boris Roessler / dpa

München  Wäre ein Brite nicht der Polizei in München ins Netz gegangen, wäre er wohl bald gestorben. Die Festnahme war ein Glück für den Mann.

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Mit einer Festnahme hat die Bundespolizei in München einem Mann aus Großbritannien am Dienstagabend wohl das Leben gerettet. Denn eine Untersuchung nach seiner Festnahme ergab: Der Brite leidet und einer schweren, seltenen Krankheit.

Wie die Bundespolizei mitteilte, war der 39-Jährige mit einem Flugzeug aus London in München gelandet und am Flughafen kontrolliert worden. Für den Mann lag eine Fahndungsnotiz der Osnabrücker Staatsanwaltschaft vor.

Brite wegen zweifacher Körperverletzung verurteilt

Wegen zweifacher Körperverletzung hatte ein Richter im August 2015 einen Strafbefehl gegen den Briten erlassen. Weil er jedoch eine Strafe von 500 Euro plus 70 Euro Verwaltungskosten nicht zahlen konnte, wurde er nun festgenommen.

Bei der Festnahme klagte der Mann über Herzschmerzen. Bei einer anschließenden Hafttauglichkeitsuntersuchung wurde schließlich die schwere Erkrankung festgestellt. Laut Krankenhaus, in dem sich der Mann nun befindet, habe der 39-Jährige ohne Operation wohl nicht mehr lange zu leben. Nun wartet der Brite auf einen OP-Termin.

Die Straftat wegen der er festgenommen wurde, bestreitet der Mann jedoch nach Polizeiangaben weiterhin. Auch von einem Urteil wisse er nichts. Seine Ex-Frau, die in Osnabrück lebt, konnte den Mann ebenfalls nicht entlasten. Weil er sich weiter weigert die Strafzahlung zu leisten, wird er von Polizisten am Krankenbett bewacht. (ac)

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