Tierquälerei

Hundehasser im Harz? Sechs Huskys vergiftet, zwei Tiere tot

Zwei Siberian Huskys sind an Giftködern gestorben, vier weitere litten unter den Folgen des fatalen Fraßes. Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)

Zwei Siberian Huskys sind an Giftködern gestorben, vier weitere litten unter den Folgen des fatalen Fraßes. Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)

Foto: Dmitry Feoktistov / imago/ITAR-TASS

Berlin.  Im Harz starben zwei Huskys, vier weitere wurden auch vergiftet. Offenbar wurden die Köder am Wochenende ausgelegt – in ihrem Zuhause.

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Es ist eine absolute Horrornachricht für die Besitzerin – und jeden, der Tiere mag. Im Herzberger Ortsteil Sieber (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte sechs Siberian Huskys mit präparierten Ködern vergiftet. Das berichtet die Polizei Göttingen. Eine Spur zu den Tätern gibt es noch nicht.

Wann und wo die Tiere das Gift aufgenommen haben, ist zurzeit noch völlig unklar, so die Ermittler. Im Moment nehmen die Beamten an, dass die Köder am vergangenen Wochenende unbemerkt auf dem heimischen Grundstück ausgelegt worden sein könnten.

Huskys vergiftet: Hunde benahmen sich plötzlich merkwürdig

Am Sonntagmorgen zeigten einige Hunde plötzlich ein auffälliges Verhalten, fingen an zu krampfen, lagen auf der Erde oder hatten erhöhten Speichelfluss. Die besorgte Besitzerin brachte ihre Tiere daraufhin sofort in eine Tierklinik nach Osterode (Landkreis Göttingen). Hier durchgeführte Untersuchungen bestätigten den schlimmen Verdacht.

Für zwei Husky kam jede Hilfe zu spät. Sie starben, einer schnell, der andere etwas später. Während zwei Tiere bereits wieder zu Hause sind, werden zwei weitere zurzeit noch ärztlich betreut. Sie sind nach derzeitigem Stand aber nicht gefährdet und können voraussichtlich bald entlassen werden. Die Tierklinik informierte bei Facebook über den zweiten toten Hund.

Polizei ermittelt weiter – Hundebesitzer sollen wachsam sein

Die Polizeistation Herzberg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen. Angesichts des Vorfalls raten die Beamten Hundebesitzern in der Ortschaft Sieber zu besonderer Vorsicht. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon (05521) 920010 entgegengenommen.

Die Tierschutzorganisation Peta hat eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Verurteilung der Täter führen, die für die Vergiftung der sechs Huskys aus Sieber verantwortlich sind.

Zuletzt hatten zwei Fälle von Tierquälerei viele Menschen erschüttert. In Korbach ist ein Pferd vergewaltigt worden. In Heinsberg wurde eine sexuell missbrauchte Katze gefunden. In den USA erschütterte ein Video die Menschen, in der eine Frau 38 Hundewelpen im Müll entsorgte. Sie wurde verhaftet. Ein Vogel und ein Schaf starben, in Dortmund, weil sie jemand mit einem Feuerlöscher besprüht hatte. (bzv/ses)

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