Antrag

„Kannibale von Rotenburg“ will vorzeitige Haftentlassung

Armin Meiwes war als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt gewordenen. Seit 2006 verbüßt er eine lebenslange Haftstrafe (Archivbild).

Armin Meiwes war als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt gewordenen. Seit 2006 verbüßt er eine lebenslange Haftstrafe (Archivbild).

Foto: Boris Roessler / dpa

Frankfurt/Rotenburg  Der „Kannibale von Rotenburg“ aß Teile seines Mordopfers. Die Strafe: Lebenslang. Nun stellt er einen Antrag auf vorzeitige Entlassung.

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Der als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt gewordene Armin Meiwes will früher aus dem Gefängnis. Der in Kassel einsitzende Verurteilte habe einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung gestellt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Montag. Meiwes verbüßt seit 2006 eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes.

Meiwes hatte einen Internet-Bekannten getötet, zerlegt und Teile des Körpers gegessen – der Fall und die anschließenden Verhandlungen hatten deutschlandweit großes Aufsehen erregt.

Über Meiwes Antrag werde die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Kassel entscheiden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Zunächst werde ein Sachverständigen-Gutachten zur Frage einer günstigen Sozialprognose eingeholt. Wann eine Entscheidung über eine vorzeitige Entlassung falle, sei noch nicht absehbar. (dpa)

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