„Ökotest“

Parmesan-Test: Fünf Sorten schneiden „mangelhaft“ ab

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Frankfurt/Main.  Die Zeitschrift „Ökotest“ hat 16 Parmesan-Käse untersucht. Das Urteil der Tester fällt bei einem Drittel der Produkte vernichtend aus.

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Parmesan auf Nudeln oder Salat – was viele als köstlich bezeichnen würden, bewerten die Experten von „Ökotest“ oft ganz anders. Die Zeitschrift hat 16 Original Parmigiano Reggiano getestet und zum Teil vernichtende Urteile gefällt.

Bei dem beliebten Extrahartkäse ist es ähnlich wie beim Champagner: Parmesan darf der Käse nur heißen, wenn er aus einer bestimmten Region kommt, nämlich den Provinzen Parma, Reggio Emilia, Mantua, Modena und aus einem Teil der Provinz Bologna. Von den 16 Sorten Parmesan, die „Ökotest“ unter die Lupe genommen hat, haben die Tester nur einen für gut befunden – aber fünf als mangelhaft bewertet, einen sogar als ungenügend.

Tester: Parmesan-Geschmack reicht von seifig bis muffig

Vorweg: Typisch würzig-salzig waren alle untersuchten Parmesankäse. Drei Sorten kamen geschmacklich aber auch leicht seifig daher, vier leicht bitter und zwei davon sogar mit muffiger Note.

Doch noch mehr störte die Tester die Haltung der Kühe, aus deren Milch der König aller Käsesorten produziert wird. Sie hätten keinen Zugang zur Weide und würden enthornt, weil sie mit Hörnern andere Kühe oder Menschen verletzen könnten.

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Parmesankäse getestet: Alle enthielten Mineralölbestandteile

Das Labor brachte aber auch ans Licht: Alle Parmesankäse enthielten Mineralölbestandteile. Mal nur Spuren bis hin zu erhöhten Anteilen. Wie sie in den Käse kommen sei nicht genau nachzuvollziehen.

Denkbar seien Verunreinigungen durch Schmieröle im Produktionsprozess. Aber auch beim Versiegeln der Verpackungen könnten Mineralölbestandteile in den Käse übergehen, vermuten die Tester.

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(dpa/moi)

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