Mobbing-Vorwürfe

Shitstorm gegen Schauspielschule von Daniel Küblböck

Daniel Küblböck soll angeblich gemobbt worden sein.

Daniel Küblböck soll angeblich gemobbt worden sein.

Foto: Sascha Steinbach / Getty Images

Berlin  Über die Schauspielschule, die Daniel Küblböck besuchte, brach wegen Mobbing-Vorwürfen ein Shitstorm herein. So reagiert sie darauf.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Berliner Schauspielschule, die Daniel Küblböck besuchte, wird nach dessen mutmaßlichem Suizidversuch in sozialen Medien zunehmend angefeindet. Auf ihrer Website berichtet die ETI Schauspielschule Berlin am Mittwoch, sie habe ihre Facebook-Seite geschlossen, da sie sich einem Shitstorm ausgeliefert sehe. Der Vorwurf: Küblböck sei dort gemobbt worden.

Die Lehranstalt dementiert diese Behauptungen. „Leider sehen wir uns gezwungen, unsere Facebook-Präsenz vorübergehend einzustellen“, schreibt die Schauspielschule auf ihrer Homepage, „Ein durch unbelegte, im Netz kursierende Mobbing-Behauptungen ausgelöster Shitstorm ist über uns hereingebrochen, der sowohl Daniel gegenüber unwürdig ist, als auch dem Ansehen unserer SchülerInnen, AbsolventInnen und DozentInnen schadet.“

Neun Fakten über Daniel Küblböck

Neun Fakten über Daniel Küblböck
Neun Fakten über Daniel Küblböck

Daniel Küblböck sei nicht gemobbt worden

Zudem sagte die Schule „aufgrund der tragischen Ereignisse um Daniel Kaiser-Küblböck“ die Abschlussinszenierung desjenigen Schauspieljahrgangs ab, in dem der „Stuttgarter Zeitung“ zufolge auch Küblböck selbst war.

Auslöser der Anfeindungen und Mobbing-Vorwürfe im Netz war ein Screenshot, der in sozialen Medien von Fans des Entertainers geteilt wurde. Er zeigt einen Brief, der wohl von Küblböck stammen soll. Darin steht, Küblböck hätte angeblich unter dem Mobbing an seiner Schauspielschule gelitten.

Bereits am Dienstag erklärte die Schule zu den Vorwürfen: „Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück.“ (leve)

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de.

Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben