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Stiftung Warentest: Weichspüler halten kaum Versprechen

Weichspüler versprechen flauschige Wäsche. Doch die meisten Produkte enttäuschten im Test.

Weichspüler versprechen flauschige Wäsche. Doch die meisten Produkte enttäuschten im Test.

Foto: Christin Klose / dpa-tmn

Berlin.  Viele Weichspüler werben damit, die Wäsche zu schonen und Falten zu vermeiden. Doch laut Stiftung Warentest schaffen sie das kaum.

Wer seine Wäsche mit Weichspüler wäscht, hofft darauf, dass er mit der Kleidung weniger Arbeit hat. Schließlich soll die Wäsche laut der Werbung weniger knittern und länger halten. Die Stiftung Warentest hat nun überprüft, ob diese Werbeversprechen tatsächlich erfüllt werden.

Knitterfreie Wäsche schaffte keiner der Weichspüler im Test, lediglich eine leichte Zeitersparnis beim Bügeln soll es geben. Und im Punkt Textilschonung schnitten die Produkte nur „befriedigend“, die meisten sogar „ausreichend“ ab.

Stiftung Warentest zu Weichspülern: Das sind die besten Produkte

Die sechs Testsieger mit der Endnote „Gut“ erhielten diese einzig, weil sie die Wäsche etwas weicher machen als eine Wäsche ohne Weichspüler. Aber mit Blick auf andere Werbeversprechen der Hersteller – Textilschonung und weniger Falten – fiel das Urteil anders aus.

Die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 10/2019) schreibt dazu: „Farben verblassten beim Waschen etwas schneller als ohne Zusatz von Weichspüler.“ Auch die Fasern litten vergleichsweise stärker. Nur ein Produkt schaffte hier die Note „Gut“ – das war in der Endnote aber der deutliche Test-Verlierer.

Die Testsieger sind Aprilfrisch von Lenor (Gesamtnote 2,3), Doussy Sensitiv von Lidl (2,3), Tandil Ocean Breeze von Aldi Süd (2,4), Sensitiv von Lenor (2,4), Tandil Ocean Breeze von Aldi Nord (2,5) und Denkmit Ultra Sensitiv von dm (2,5). (dpa/ac)

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