ProSieben-Show

„The Masked Singer“: Max Mutzke und Gil Ofarim vorne

„The Masked Singer“: Alle Auflösungen – und Max Mutzkes Sieg
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Berlin.  Die Masken sind gefallen: Am Ende setzte sich bei „The Masked Singer“ die beste Stimme durch – auch gegen den „Sieger der Herzen“.

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Der Gewinner sinkt zu Boden, er ballt die Fäuste, reckt sie in die Luft. Die Entscheidung ist gefallen. Es ist kurz vor zwölf am Donnerstagabend, als feststeht, dass der Astronaut Geschichte geschrieben hat – zumindest im Privat-TV. Max Mutzke holt mit der Maskierung den ersten Platz der ersten Staffel „The Masked Singer“.

„Soooo, nun ist es endlich raus!“, schrieb Mutzke auf Facebook im Anschluss. „Und so viele von euch hatten Recht mit ihrer Vermutung, dass ich es bin. Glückwunsch dazu!“ Er habe eine unfassbar aufregende – „und auch heiße“ – Zeit unter dieser wunderbaren Astronautenmaske gehabt – und „ganz viel Spaß an der Show!“

Mutzke sendete ein „Kompliment an alle Mitwirkenden, die diese grandiosen Kostüme erschaffen haben und ans gesamte Team von The Masked Singer Germany!“

Auch Gil Ofarim war dabei – als Grashüpfer. Bei Instagram postete er nun ein Video, das zeigt, wie er seinen Helm löst und der Kamera einen Kuss zuwirft, „DANKE!“, schrieb er dazu.

Das sind die fünf Prominenten, die in dem Show-Erfolg ins Finale einzogen:

  • Der Astronaut im „The Masked Singer“ hat 2019 gewonnen – darin steckte Max Mutzke
  • Der Grashüpfer erreichte den 2. Platz, verkörpert von Gil Ofarim
  • Comedian Bülent Ceylan machte in der Show einen auf Engel
  • Wer im Monster steckte? Boxerin Susi Kentikian
  • Und der Kudu wurde von TV-Moderator Daniel Aminati verkörpert

Bülent Ceylan betonte bei Instagram, dass der Engel wiederkehren werde: „Wie ich euch versprochen habe, werde ich Stücke von „The Masked Singer“ in Tripsdrill zum Tourfinale singen“, schreibt er bei Instagram – dort tritt er am 31. August auf.

Quoten: „The Masked Singer“ holt bei ProSieben fantastischen Marktanteil

Die deutsche Premieren-Staffel von „The Masked Singer“ hat mit ihrem Finale einen absoluten Traum-Marktanteil erreicht: Fast 40 Prozent aller 14- bis 49-Jährigen schalteten am Donnerstagabend ein, um die Auflösungen zu sehen: 2,67 Millionen Menschen.

Über alle Altersstufen hinweg verfolgten 4,34 Millionen Zuschauer die Enthüllungen – die Quote belegt: „The Masked Singer“ ist ein Wahnsinnserfolg für den Fernsehsender. Bei ProSieben ist entsprechend gute Stimmung. Auf Twitter schrieb der Sender: „Wir erinnern uns nicht an einen solchen Wert für eine Show.“

„The Masked Singer“: Max Mutzke mit „Tears in Heaven“

Die Enthüllungen waren teils wenig überraschend, aber eben doch spannend: Der ehemalige Raab-Schützling Max Mutzke war nach vier Stunden der letzte Finalist, der seine wahre Identität preisgab. Eine Überraschung? Eigentlich nicht. Dass ein großer Sänger unter dem weißen Helm steckt, wussten Jury und Publikum schon lange.

Der letzte Auftritt räumte dann auch alle Zweifel beiseite: Mutzke wählte „Tears in Heaven“ von Eric Clapton. Mit Gefühl, Leidenschaft und unglaublich viel Kraft in der Stimme zeigte er, was in ihm steckt – besonders in den hohen Tonlagen.

„The Masked Singer“: Max Mutzke siegt im Finale

  • Max Mutzke hat die ProSieben-Show „The Masked Singer“ gewonnen
  • Er verbarg sich hinter dem Astronauten
  • Zweiter wurde Gil Ofarim als Grashüpfer
  • Außerdem dabei: Susi Kentikian als Monster, Bülent Ceylan als Engel und Daniel Aminati als Kudu
  • Mutzke verriet: Nicht mal seine Familie wusste, dass er mitmacht
  • Es wird weitergehen: Die zweite Staffel ist beschlossene Sache, sie läuft 2020

Alle Juroren tippten beim Astronaut auf Max Mutzke

Die Juroren waren begeistert „Diese Kopfstimme, das ist schon einzigartig“, lobte Juror Adel Tawil. „Er kann so unfassbar tief singen und geht dann oben trotzdem total ab. Das ist internationales Niveau“, sekundierte Max Giesinger.

Alle vier Juroren – neben Giesinger und Tawil saßen noch Collien Fernandes und Ruth Moschner auf dem Podium – legten sich fest: Der Astronaut ist Mutzke. Volltreffer!

Reiz von „The Masked Singer“ war das Miträtseln

Sechs Wochen mussten die Finalisten ihre Rolle spielen – und dabei schweigen. So sieht es das Konzept dieser mitunter herrlich überdrehten Musik-Detektiv-Show vor. Der Reiz liegt nicht darin, die besten Sänger zu suchen und zu finden. Sondern selbst zu überlegen, wer sich wohl in die Kostüme gezwängt haben könnte.

Immer wieder gaben die Teilnehmer kleine, dezente Hinweise ab. Rückblickend muss man sagen: ProSieben hatte zwar nicht den Mega-Promi in petto, interessant waren die Teilnehmer trotzdem.

Diese Promis steckten hinter den anderen Masken

Zu Beginn standen des Abends alle fünf auf der Bühne, die wenigsten Zuschaueranrufe gab’s für Kudu Aminati. Auch den Sieger der Halbfinals (Grashüpfer vs. Monster und Engel vs. Astronaut) und des Finales (Grashüpfer gegen Astronaut) bestimmten die Zuschauer per Telefon.

Max Mutzke: Nicht mal meine Familie wusste, dass ich teilnehme

Alle Kandidaten spielten ihre Rolle gut. Doch Sieger Mutzke machte zum Schluss deutlich, dass die Show eben nicht nur Spaß war. „Wir haben so secret gelebt, sind im Hotel quasi verschimmelt“, sagte er. Nicht mal seine Familie habe gewusst, dass er an der Sendung teilnehme.

Sein Vater habe ihm noch eine Sprachnachricht aus Frankreich geschickt. Doch er musste ihn abwimmeln, er sei noch zu beschäftigt. Dann stemmte Mutzke den Sieger-Pokal in die Luft.

Ein frisches Konzept, doch es gibt auch Kritik

Es bleibt zu hoffen, dass „The Masked Singer“ seine Leichtigkeit beibehält. Die schrägen Kostüme, die mitunter sinnfreien Rateversuche der Jury, die albernen Ansagen der Teilnehmer: All das macht den Reiz aus – zumindest bisher. Doch es gibt auch Schatten.

Die Finalsendung war von teilweise grotesk langen Werbeblöcken unterbrochen und auch die Verkündung von Entscheidungen zog sich mitunter in die Länge wie ein Kaugummi. Hier hat ProSieben nochmal alles rausgeholt, um die Sendezeit zu strecken.

Susi Kentikian als pinkes Monster ist Siegerin der Herzen

Sei’s drum. Unterm Strich hat „The Masked Singer“ Spaß gemacht, als neues Konzept überzeugt. Und: Die Show hat in Staffel eins gleich einen Sieger der Herzen hervorgebracht. Das tollpatschig-gutmütige Monster mit Boxerin Susianna Kentikian in der Verkleidung hat zwar nur Platz drei erreicht, dafür aber Jury und Publikum in den letzten Wochen immer wieder gerührt.

Fortsetzung folgt.

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