Handelsstreit

Autozölle – Merkel bereit zu Gesprächen mit anderen Staaten

USA und China machen im Handelsstreit ernst

Kurz nachdem US-Zölle auf chinesische Warenimporte im Volumen von 34 Milliarden Dollar am Freitag in Kraft traten, schlug China in gleichem Maße zurück.

Kurz nachdem US-Zölle auf chinesische Warenimporte im Volumen von 34 Milliarden Dollar am Freitag in Kraft traten, schlug China in gleichem Maße zurück.

Beschreibung anzeigen

Berlin  Angela Merkel liegt viel am Abbau von Handelshemmnissen. Im Streit über Autozölle ist sie bereit, nicht nur mit den USA zu verhandeln.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist im Streit der EU mit den USA über Autozölle zu Gesprächen mit mehreren Staaten über eine Lösung des Konflikts bereits.

„Sie hat klar gemacht, dass uns am Abbau von Handelshemmnissen gelegen ist und dass sie auch bereit ist zur Verhandlung über Zölle im Automobilbereich mit mehreren Staaten, also nicht allein mit den Vereinigten Staaten“, sagte am Freitag Regierungssprecher Steffen Seibert. Sie habe das damit begründet, dass sie nach den Regeln der WTO verfahren wolle.

Zu den jüngsten Gesprächen der Chefs der großen deutschen Autokonzerne mit US-Botschafter Richard Grenell über einen Totalabbau von Auto-Zöllen sagten Seibert und eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, für Handelsthemen sei die Europäische Kommission zuständig. Seibert begrüßte es aber, dass die Gespräche mit den US-Partnern weitergeführt würden. (rtr)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik