Düsseldorf. Vetternwirtschaft bei der Besetzung eines wichtigen NRW-Richterpostens? Nicht nur Justizminister Limbach führte “Bewerbungsgespräche“.

In der Affäre um Vetternwirtschaft-Vorwürfe bei der Besetzung eines der höchsten Richterämter in Nordrhein-Westfalen sind weitere Ungereimtheiten bekannt geworden. Staatskanzlei-Chef Nathanael Liminski (CDU) räumte in der Fragestunde des Landtags am Mittwochabend überraschend ein, persönlich ebenfalls zwei Bewerbergespräche für das Präsidentenamt des Oberverwaltungsgerichts geführt zu haben.