Nach dem Fall Lügde

Kinderpornografie als Massenphänomen: Mehr Ermittler für NRW

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

Foto: Federico Gambarini/dpa

Köln.  Die Landesregierung will die Zahl der Ermittler gegen Kinderpornografie im LKA mehr als verdoppeln. Bislang sind zwölf Beamte zuständig.

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Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Zahl der Ermittler gegen Kinderpornografie im Landeskriminalamt mehr als verdoppeln. Bislang sind zwölf Beamte vorwiegend mit der Sichtung und Bewertung von Fotos und Filmen mit kinderpornografischem Inhalt zuständig, wie der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtet. In Kürze sollen es 32 sein. Die Stellenausweitung habe Innenminister Herbert Reul (CDU) bereits im Herbst 2018 angeordnet, also vor Bekanntwerden des Missbrauchsskandals von Lügde.

Dem «Kölner Stadt-Anzeiger» sagte der Minister jetzt: «Kinderpornografie ist inzwischen ein Massenphänomen, das wir noch viel stärker bekämpfen müssen als bisher. Das ist mir ein persönliches Anliegen.»

Zusätzlich zur Stellenausweitung hat das Innenministerium dem Bericht zufolge eine landesweite Arbeitsgruppe eingesetzt, die weitere Vorschläge erarbeiten soll, wie Kinderpornografie in NRW künftig noch effektiver bekämpft werden kann. Gesucht wird auch nach einer leistungsstärkeren Software für die Ermittlungen. (dpa)

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