Elektromobilität

Laschet hält E-Auto-Produktion im Ruhrgebiet für möglich

Produktion des neuen Elektroautos "e.GO" Life in Aachen. Erfinder und Entwickler ist Prof. Günther Schuh.

Produktion des neuen Elektroautos "e.GO" Life in Aachen. Erfinder und Entwickler ist Prof. Günther Schuh.

Foto: Lars Heidrich / Funke Medien

Düsseldorf  NRW-Ministerpräsident will, dass E-Autos nicht nur im Rheinland gefertigt werden. Fabrik im Ruhrgebiet sollte "bis nach Westfalen ausstrahlen".

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bringt das Ruhrgebiet als möglichen neuen Standort für die Produktion von Elektroautos ins Gespräch. Angesprochen auf die bisher auf das Rheinland beschränkte Fertigung des Elektromobils „e.Go“ und anderer Elektrofahrzeuge wie den „Streetscooter“ sagte Laschet am Wochenende den „Westfälischen Nachrichten“: „Ich stelle mir vor, dass wir nach der Ausweitung der Produktion von Aachen über den zweiten Standort Düren und den Start einer Produktion bei Ford in Köln eine weitere im Ruhrgebiet aufbauen, die bis nach Westfalen ausstrahlt.“

Die Region leidet noch immer unter den Folgen des Ausstiegs von Opel im Jahr 2014 aus der Automobilproduktion in Bochum. E-Autos aus dem Revier könnten ein Ergebnis der „Ruhrkonferenz“ sein, die von der Landesregierung im vergangenen Jahr gestartet wurde.

Batteriezellproduktion als NRW-Projekt

NRW-Regierung, Forscher und Industrie verfolgen außerdem Pläne für eine Batteriezellproduktion für Elektroautos. Bisher sind bei den Batterien allerdings nur potenzielle Standorte im Rheinland im Gespräch. Laschet sagte aber, dies sei „eher ein nordrhein-westfälisches Projekt als ein rheinisches“, weil hier Wissenschaftler aus Aachen und Münster eng zusammen arbeiteten.

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