Europa-Wahl 2019

Mit diesen Männern will die NRW-FDP die EU-Wahl gewinnen

Moritz Körner (FDP) ist 2017 als damals jüngster Abgeordneter in den NRW-Landtag eingezogen. Er ist inzwischen 28 Jahre alt.

Moritz Körner (FDP) ist 2017 als damals jüngster Abgeordneter in den NRW-Landtag eingezogen. Er ist inzwischen 28 Jahre alt.

Foto: Ina Fassbender

Düsseldorf.  Die NRW-FDP schickt ein männliches Spitzenduo in die EU-Wahl im Mai 2019: Moritz Körner aus Mettmann und Michael Kauch aus Dortmund.

Der Landtagsabgeordneten Moritz Körner aus Mettmann und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Michael Kauch aus Dortmund sollen die NRW-FDP als Spitzenkandidaten im kommenden Jahr in die Europawahl führen. Auf diesen Personalvorschlag für die Landesvertreterversammlung am Samstag in Bonn hat sich nach Informationen dieser Zeitung der Landesvorstand der Liberalen verständigt.

Der 28-jährige Körner, der erst 2017 in den Landtag einzog und dort Obmann der FDP im Untersuchungsausschuss zum Terrorfall Amri ist, soll die beste NRW-Platzierung auf der bundesweiten Europawahlliste erhalten. Der 51-jährige Kauch, der bis 2013 im Bundestag saß, soll als Nummer zwei aus NRW folgen. Angeführt wird die bundesweite Liste von FDP-Generalsekretärin Nicola Beer.

Die Liberalen setzten auf Kandidaten, die Europa als „Zukunftsaufgabe, gerade auch für jüngere Generationen, und nicht als Endstation einer politischen Laufbahn“ betrachteten, sagte Johannes Vogel, FDP-Generalsekretär in NRW.

Die FDP wird als Teil der liberale Parteifamilie ALDE den Europawahlkampf in einem Bündnis mit der Partei von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, La République en Marche, führen. „Wir haben damit nächstes Jahr die Chance, zusammen mit Macron die Mitte in Europa stark zu machen – und nicht die Extremisten“, sagte Vogel weiter.

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