Fan-Gewalt

NRW-Polizei verbietet sieben Hooligans Russland-Reise zur WM

Bei der EM 2016 in Frankreich war es zu massiven Ausschreitungen russischer Hooligans gekommen. (Symbolbild)

Bei der EM 2016 in Frankreich war es zu massiven Ausschreitungen russischer Hooligans gekommen. (Symbolbild)

Düsseldorf.  Russische Hooligans sind berüchtigt wegen heftiger Pyrotechnik. Die NRW-Polizei hat nun über 100 Gefährderansprachen bei deutschen Fans gehalten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Angesichts massiver Fan-Gewalt im russischen Fußball hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen deutsche Hooligans vor einer Reise zur WM gewarnt. "Die osteuropäischen Hooligans sind ein ganz anderes Kaliber und verfügen über ein hohes Gewaltpotential. Sie besitzen zum Beispiel Pyrotechnik, die von der Wucht her wie kleine Handgranaten sind", sagte Erich Rettinghaus, NRW-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), der "Rheinischen Post". Michael Mertens, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), merkte zudem an, dass mit einem harten Durchgreifen der russischen Sicherheitsbehörden gegen Gewalttäter zu rechnen sei.

Nach Informationen der Zeitung wurden nach Angaben des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen wegen der anstehenden Fußball-WM 105 Gefährderansprachen bei Hooligans vorgenommen. Sieben Personen wurde die Ausreise untersagt. Bei der EM 2016 war es zu massiven Ausschreitungen russischer Hooligans in Frankreich gekommen. Bei der Heim-WM rechnen Experten wegen des rigiden Vorgehens der russischen Polizei allerdings mit weniger Krawallen. (dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (6) Kommentar schreiben