Prozesse per Video

NRW will alle Gerichte mit Videokonferenztechnik ausstatten

Die rechtliche Möglichkeit für Gerichtsverfahren per Videokonferenz gibt es zwar schon seit 2013, aber erst die Corona-Krise brachte den Durchbruch.

Die rechtliche Möglichkeit für Gerichtsverfahren per Videokonferenz gibt es zwar schon seit 2013, aber erst die Corona-Krise brachte den Durchbruch.

Foto: Marcel Kusch / dpa

Düsseldorf.  Prozesse per Videokonferenz sollen bald an allen NRW-Gerichten möglich sein. Das Land rüstet derzeit alle Behörden mit der passenden Technik aus.

Die NRW-Landesregierung will nach einem Medienbericht alle Gerichte so ausstatten, dass Verhandlungen per Video möglich sind. „Die Videokonferenztechnik ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg, ausgesuchte Gerichtsverfahren effektiver und auch sicherer für die Gesundheit aller Verfahrensbeteiligten durchzuführen“, sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Prozesse per Videokonferenz - Jedes Gericht in NRW bekommt die Möglichkeit

250 Gerichtssäle seien schon ausgestattet worden, weitere 800 Zugänge landesweit kämen jetzt hinzu. Auch bei der Hardwarebeschaffung gehe es voran. Jedes Gericht in NRW erhalte mindestens einen Zugang, hieß es laut Zeitung aus dem Justizministerium.

Wie die Rheinische Post weiter berichtet, schlägt NRW damit einen ähnlichen Weg ein wie Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Hamburg oder Bremen. (dpa)

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