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Nun offiziell: Trump tritt zur Präsidentschaftswahl 2020 an

US-Präsident Donald Trump hat in Florida offiziell bekanntgegeben, ein zweites Mal bei der Präsidentschaftswahl anzutreten.

US-Präsident Donald Trump hat in Florida offiziell bekanntgegeben, ein zweites Mal bei der Präsidentschaftswahl anzutreten.

Foto: CARLO ALLEGRI / Reuters

Orlando  Donald Trump hat den Wahlkampf für eine zweite Amtszeit als US-Präsident eingeläutet. Er wolle „Amerika weiterhin großartig machen“.

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Donald Trump will es noch einmal wissen: Der US-Präsident hat den Startschuss für seine Wiederwahl-Kampagne gegeben. Am Dienstagabend gab er vor rund 20.000 jubelnden Anhängern in Orlando im Bundesstaat Florida offiziell bekannt, bei der Präsidentschaftswahl im November 2020 erneut als Kandidat der Republikaner antreten zu wollen.

Gemeinsam mit seinen Anhängern werde er „Amerika weiterhin großartig machen“ und dann dafür sorgen, dass es auch „wirklich großartig bleibt“, sagte Trump. Unter ihm werde das Land besser dastehen als je zuvor – „und deswegen stehe ich hier vor Euch, um offiziell meinen Wahlkampf für eine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu starten.“

Donald Trump tritt für zweite Amtszeit an: „Wir werden nicht verlieren“

Trump sagte mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im November nächsten Jahres: „Wir werden nicht verlieren.“ Angesichts einer wachsenden Wirtschaft und eines brummenden Arbeitsmarktes verwies der 73-Jährige auf Erfolge seiner Regierung und warnte vor den politischen Zielen der oppositionellen Demokraten.

„Unsere Zukunft sah nie glänzender und besser aus“, sagte Trump. Die Demokraten hingegen wollten „unser Land, so wie wir es kennen, zerstören“. Aber das werde nicht geschehen.

Trump: Haben das politische Establishment zerbrochen

Wie schon im Wahlkampf 2016 präsentierte sich Trump als politischer Rebell und Außenseiter, der für die einfachen Bürger kämpfe und rückte auch wieder den Kampf gegen Zuwanderung in den Mittelpunkt. Gemeinsam habe man es geschafft, das politische Establishment zu zerbrechen und eine Regierung zu bilden, die für die das Volk da sei, sagte er.

Seine demokratischen Herausforderer hingegen wollten die Zuwanderung aus dem Süden legalisieren, um ihre Wählerbasis zu stärken. Trump selbst hatte gerade erst die Ausweisung von Millionen Migranten angekündigt.

Zugleich stellte er sich erneut als Opfer einer Kampagne der politischen Gegner und der Medien dar und verwies auf den Vorwurf einer russischen Einmischung bei der vorherigen Wahl zu seinen Gunsten. „Wir haben die größte Hexenjagd der politischen Geschichte hinter uns“, sagte Trump. „Es war alles ein illegaler Versuch, das Wahlergebnis zu kippen.“

Hintergrund: Donald Trump will zweite Amtszeit – das ist seine Bilanz

Warum Trump in Florida mit dem Wahlkampf begann

Dass Trump den Wahlkampfauftakt in Florida bestreitet, ist kein Zufall. Der Sonnenstaat im Süden gilt als Schlüssel zum Wahlsieg: Mit 29 Wahlmännern ist Florida gemeinsam mit New York der drittgewichtigste Bundesstaat im US-Wahlsystem nach Texas und Kalifornien – und mit Abstand der größte „Swing State“. Darunter versteht man jene US-Staaten, in denen ungewiss ist, ob dort Demokraten oder Republikaner siegen werden.

(rtr/dpa/cho)

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