Nur 10 Prozent nutzen in NRW das Sozialticket

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Düsseldorf. Nur jeder zehnte Anspruchsberechtigte in NRW nutzt das subventionierte Sozialticket in NRW. In der Antwort auf eine FDP-Anfrage teilte Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) mit, dass er wegen der positiven Wirkung, dass Einkommensschwache ein kostengünstiges Bus- und Bahn-Ticket nutzen können, an der Förderung mit jährlich 30 Millionen Euro aber festhalten werde. FDP-Finanzexperte Ralf Witzel forderte die Abschaffung der Landessubvention. „Das Sozialticket ist auch drei Jahre nach Einführung noch ein teurer Ladenhüter und gehört abgeschafft“, sagte der Essener Witzel der NRZ.

Allein der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat in den letzten 2,5 Jahren einen Zuschuss von 55 Millionen Euro vom Land erhalten. Da ein normales Ticket 2000 aber 73,40 Euro monatlich kostet, führen die 30,90 Euro für das Sozialticket zu einem hohen Einnahmeausfall. Diesen Ausfall könne sich der VRR bei einem Zuschussbedarf von 550 Millionen Euro 2014 „eigentlich nicht länger leisten“, sagte Witzel. In den letzten zwölf Monaten hatten nach Angaben Groscheks zwischen 7,9 und 11,7 Prozent der Berechtigten das Ticket für Einkommensschwache genutzt.

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