Präses für gemeinsame Kirchenzentren

Düsseldorf.   Nach dem Ende des Reformationsjubiläums 2017 unternimmt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, einen ungewöhnlichen Vorstoß für mehr Ökumene zwischen evangelischen und katholischen Christen. Der Theologe regt eine echte Zusammenlegung von evangelischen und katholischen Gemeindezentren an.

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Nach dem Ende des Reformationsjubiläums 2017 unternimmt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, einen ungewöhnlichen Vorstoß für mehr Ökumene zwischen evangelischen und katholischen Christen. Der Theologe regt eine echte Zusammenlegung von evangelischen und katholischen Gemeindezentren an.

„In Zeiten, in denen die Kirchen mit weniger Personal auskommen müssen, scheinen mir gemeinsame Gemeindezentren keine schlechte Idee. Ist es nicht besser, ökumenische ,Wohngemeinschaften’ zu gründen, statt dass sich beide Kirchen – am Ende vielleicht sogar unabgestimmt – aus Stadtteilen und Orten zurückziehen?“, sagte Rekowski dem Kölner Stadtanzeiger.

In einem gemeinsamen „WG-Wohnzimmer“ gäbe es dann womöglich manches, das nicht allen Bewohnern gefalle: Heiligenfiguren, Frauen auf der Kanzel, Weihrauch, Trauung Geschiedener. Aber den Menschen bleibe so ein „Hoffnungsort“ vor ihrer Haustür erhalten.

Bereits im Herbst hatten die drei evangelischen Landeskirchen im Land Nordrhein-Westfalen sowie vier von fünf katholischen Bistümern eine ökumenische Initiative für gemeinsamen Religionsunterricht gestartet. Ab dem Schuljahr 2018/19 können katholische und evangelische Kinder bis zur 10. Klasse „konfessionell-kooperativ“ unterrichtet werden.

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