Sozialticket in NRW auf der Kippe: Verbände sind empört

E  Auf massive Kritik stößt die Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, das Sozialticket im Nahverkehr für Bedürftige ab 2020 nicht mehr zu fördern. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, spottet: „Kaum haben Sie wieder ihre Regierungsdienstlimousinen zurückergattert, schaffen sie erst mal das Sozialticket für Arme ab.“ SPD und Grüne, die das subventionierte Busticket einführten, sprachen von einem „sozialpolitischen Armutszeugnis“ und „unchristlicher Politik“. Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hatte angekündigt, die Landesmittel von 40 Millionen Euro fürs Sozialticket bis 2020 auf null Euro abzuschmelzen. Rund 300 000 NRW-Bürger nutzen das mit knapp 38 Euro vergünstigte Monatsticket, darunter Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger sowie Asylbewerber. Die CDU erklärte, es stehe den Verkehrsverbünden frei, das Angebot weiterzuführen.

Auf massive Kritik stößt die Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, das Sozialticket im Nahverkehr für Bedürftige ab 2020 nicht mehr zu fördern. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, spottet: „Kaum haben Sie wieder ihre Regierungsdienstlimousinen zurückergattert, schaffen sie erst mal das Sozialticket für Arme ab.“ SPD und Grüne, die das subventionierte Busticket einführten, sprachen von einem „sozialpolitischen Armutszeugnis“ und „unchristlicher Politik“. Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hatte angekündigt, die Landesmittel von 40 Millionen Euro fürs Sozialticket bis 2020 auf null Euro abzuschmelzen. Rund 300 000 NRW-Bürger nutzen das mit knapp 38 Euro vergünstigte Monatsticket, darunter Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger sowie Asylbewerber. Die CDU erklärte, es stehe den Verkehrsverbünden frei, das Angebot weiterzuführen.

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