Staatsgeheimnisse

Übersetzer der Bundeswehr wegen Landesverrats angeklagt

Aus den Reihen der Bundeswehr soll ein Deutsch-Afghane Staatsgeheimnisse weitergegeben haben. (Symbolbild)

Aus den Reihen der Bundeswehr soll ein Deutsch-Afghane Staatsgeheimnisse weitergegeben haben. (Symbolbild)

Foto: Patrick Seeger / dpa

Karlsruhe.  Ein Deutsch-Afghane hatte als Übersetzer der Bundeswehr Einblick in Staatsgeheimnisse. Diese soll er an den Iran weitergegeben haben.

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Ein Übersetzer der Bundeswehr soll deutsche Staatsgeheimnisse an einen iranischen Nachrichtendienst weitergegeben haben. Die Bundesanwaltschaft hat deshalb Anklage gegen den Deutsch-Afghanen erhoben, wie der Generalbundesanwalt am Freitag mitteilte.

Der 50-jährige Abdul S. war demnach seit mehreren Jahren als Übersetzer und Landeskundlicher Berater bei der Bundeswehr tätig. Dabei habe er auch Einblick in Dokumente erhalten, die ein Staatsgeheimnis darstellten. Einige dieser Erkenntnisse soll er an einen iranischen Nachrichtendienst weitergegeben haben, wie es in der Anklageschrift heißt.

Angeklagt ist er nun wegen des Landesverrats in einem besonders schweren Fall und der Verletzung von Dienstgeheimnissen in 18 Fällen. Abdul S. war am 15. Januar 2019 im Rheinland festgenommen worden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. (lia)

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