Verkehr

Arbeitslose müssen mehr bezahlen: VRR-Sozialticket teurer

Das Logo des Verkehrsverbundes VRR.

Das Logo des Verkehrsverbundes VRR.

Foto: Martin Gerten/Archiv

Gelsenkirchen.  Das Sozialticket des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) wird vom 1. April an um 2,80 Euro teurer. Der monatliche Preis liege dann bei 34,75 Euro, teilte der VRR am Freitag in Gelsenkirchen mit. Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes hatte die Erhöhung zuvor beschlossen. Damit ist die Finanzierung des Tickets auch weiterhin gesichert. Der VRR betonte, dass trotz der Erhöhung die "MeinTicket" genannte Monatskarte immer noch um mehr als die Hälfte günstiger sei als vergleichbare VRR-Ticket-Angebote.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Derzeit kaufen jeden Monat rund 130 000 Menschen ein VRR-Sozialticket - Tendenz steigend. Berechtigt dazu sind unter anderem Empfänger von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Auch Asylbewerber können die Tickets erwerben, sofern sie in den jeweiligen Kommunen angeboten werden. Gültig ist das Ticket an den jeweiligen Wohnorten - in der ganzen Stadt oder im gesamten Kreisgebiet.

Laut NRW-Verkehrsministerium bieten derzeit landesweit acht Verkehrsverbünde Sozialtickets an. In weiteren Landkreisen wie etwa Soest, Steinfurt und Herford ist die Einführung 2016 geplant. Landesweit nutzen bislang insgesamt rund 290 000 Menschen das Angebot. Einer Studie zufolge wird der Preis überwiegend als angemessen angesehen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben