Mönchengladbach. Heute servieren uns Ernährungsexperten der Hochschule Niederrhein ein klimaschonendes Überrschungsmenü. Mit Infos satt und Fleisch in Maßen.

Das erste und letzte, was in den Abfall kommt, sind die vorbereiteten Fragen. Ob der Bioapfel aus Neuseeland besser ist als der ein halbes Jahr im Kühlhaus gelagerte aus dem Alten Land? Wie groß der Preisunterschied und die CO2-Ersparnis ist, wenn ich statt 60 Scheiben Aldi-Wurst die gute aus der Biometzgerei kaufe. „Bio heißt nicht zwingend, dass ein Lebensmittel klimafreundlicher oder gar klimaneutral ist“, sagt Prof. Christof Menzel von der Hochschule Niederrhein.
Dort, am Fachbereich Oecotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaft) forscht der Mathematiker unter anderem zur Klimabilanz im Lebensmittelbereich. Ebenso seine Fachkollegin, Professorin für angewandte Ernährungswissenschaft, Christel Rademacher.