Kleve. Monsteras & Co.: Moritz Gruber aus Kleve sammelt und verkauft exotische Pflanzen – mit großem Erfolg. Wieso der „Urban Jungle“ ein Trend ist.

Moritz Gruber lebt im Dschungel. Die Temperatur liegt bei 24,3 Grad, die Luftfeuchtigkeit bei 56 Prozent, „wobei ich die schon extra für euch runtergedreht habe“, sagt er, „sonst sind es eher 65 Prozent.“ Denn wer ihn besucht, muss nicht etwa nach Südamerika oder Südostasien reisen, sondern kann ganz einfach seine Klever Wohnung betreten… und sofort kommen tropische Gefühle auf. Überall, wirklich überall – sogar im Badezimmer – stehen Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen. Und was für welche! „Urban Jungle“ nennt sich der Trend, der mehr als die „Wiederentdeckung der Zimmerpflanzen“ ist und den der 37-Jährige mit viel Herzblut lebt.