Essen. Die Bestattungskultur wandelt sich enorm. Friedhöfe sind mehr als Orte der Trauer. So groß ist ihre Bedeutung als „grüne Lunge“, etwa für Essen.

Es ist ein Ort der Trauer und Einkehr, gerade im November rund um Allerheiligen und den Totensonntag, aber auch ein beliebter Aufenthaltsort an heißen Tagen oder Zufluchtsort der Stille, um dem Trubel der Großstadt zu entfliehen: Der Parkfriedhof in Essen, der sich über ein Areal von rund 40 Hektar erstreckt, ist nicht nur eine Stätte des Totengedenkens. „Friedhöfe insgesamt erfüllen inzwischen so viel mehr Aufgaben als nur die reine Beisetzung Verstorbener“, erklärt Martin Buschman. „Es geht ebenso um ökologische Aspekte, auch Naherholung spielt eine immer größere Rolle.“