Leidens Blütezeit

Befreiung als Ausgangspunkt

Auch in der heutigen Zeit hat Leiden glanzvolle Ecken zu bieten. 

Auch in der heutigen Zeit hat Leiden glanzvolle Ecken zu bieten. 

Foto: Lars Tenorth

Leiden.  Leiden war einmal eine der wichtigsten und wohlhabendsten Städte der Niederlande. Der 3. Oktober ist besonders wichtig für ihre Geschichte.

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Eine harte Phase erlebte die niederländische Stadt Leiden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert. Damals starben die Einwohner reihenweise aufgrund von Krankheiten und Hungersnöten, während die Spanier den Ort belagerten. Doch die niederländischen Freiheitskämpfer gaben sich nicht auf und fluteten als Widerstandsmaßnahme am 3. Oktober 1574 das Umland, woraufhin die spanischen Truppen flüchteten. Der 3. Oktober gilt auch heute noch alljährlich als Festtag in Leiden, dann feiern die Bewohner die Befreiung mit Musik, Hering und Weißbrot. Der Tag war der Ausgangspunkt für die Blütezeit. „Damals gab es viel Textilindustrie, Kinder haben dabei mitgeholfen“, sagt die in Leiden aufgewachsene Kunsthistorikerin Marike Hoogduin-Berkhout. Vor allem bescherte die Wollindustrie großen Reichtum und zog viele Menschen nach Leiden. Im 17. Jahrhundert war die Stadt hinter Amsterdam die zweitgrößte der damalige Republik.

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