Corona in den Niederlanden

Corona: Keine Wochenmärkte mehr in Nord- und Mittel-Limburg

Auch das geht in Zeiten von Corona nicht: Mal eben auf Venlos Wochenmarkt frische Pflanzen kaufen.   

Auch das geht in Zeiten von Corona nicht: Mal eben auf Venlos Wochenmarkt frische Pflanzen kaufen.  

Foto: Venlopartners

Venlo.  Am Wochenende nach Venlo fahren und auf dem Markt einkaufen? Das ist in Zeiten der Coronakrise nicht angesagt, Deutsche sollen zu Hause bleiben.

Der Bürgermeister von Venlo, Antoin Scholten, hat aufgrund seiner Funktion und Autorität als Vorsitzender der „Veiligheidsregio“ (Sicherheitsregion) Limburg-Nord beschlossen, dass ab sofort alle Wochenmärkte in allen 15 Kommunen in Nord- und Mittel-Limburg nicht mehr abgehalten werden dürfen.

Genügend Abstand nicht möglich

Bürgermeister Scholten hat auch seine Kollegen durch eine entsprechende Verfügung von dieser Entscheidung in Kenntnis gesetzt. Wie bei allen anderen Maßnahmen, die ergriffen werden, hat die gesundheitliche Aspekt bei dieser Entscheidung den Ausschlag gegeben. Es ist nämlich unmöglich, die Regel „nicht mehr als 100 Personen“ und 1,5 Meter Abstand voneinander auf einem Wochenmarkt zu gewährleisten.

Dies im Gegensatz zu einem Supermarkt oder Geschäft, wo durch eine Einlasspolitik an der Tür und durch Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass die Menschen in der Schlange genügend Abstand halten, entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.

Deutsche sollen zu Hause bleiben

Darüber hinaus hält es die „Veiligheitsregio“ nicht für wünschenswert, dass Kunden aus Deutschland und Belgien Märkte besuchen, auf denen keine geeigneten Hygienemaßnahmen getroffen werden. Die belgischen und deutschen Gemeinden sind über diese Entscheidung informiert worden. Die „Veiligheitsregio“ bittet die belgischen und deutschen Einkaufstouristen dingend, ihren gesunden Menschenverstand zu gebrauchen und auch in den Kommunen jenseits der Grenze Menschenansammlungen zu meiden.

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