Amsterdam Light Festival

Grenzerfahrungen mit Ai Weiwei in Amsterdam

Spektakuläre Ansichten wie diese bietet das Amsterdam Light Festival noch bis zum 21. Januar.

Foto: Veranstalter

Spektakuläre Ansichten wie diese bietet das Amsterdam Light Festival noch bis zum 21. Januar. Foto: Veranstalter

Amsterdam.   Amsterdam ist ja immer einen Besuch wert. Bis zum 21. Januar lässt ein Lichtfestival die Metropole noch mehr glänzen – auch Ai Weiwei war dabei.

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Er hat das „Vogelnest“ in Peking mit konzipiert, auf dem Dachstein in Österreich einen Felsen als Mahnmal installiert, ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts in London und sogar ein Asteroid wurde nach ihm benannt: Ai Weiwei, wohl bekanntester Aktionskünstler, Buchautor und Kurator Chinas. Auch in Amsterdam ist das Werk des 60-Jährigen derzeit allgegenwärtig.

Wie an der Schnur gezogen ziehen sich die Kanäle durch Amsterdams Zentrum. An der Prinsen-, Keizers- und Herengracht oder der Singel im Herzen der Stadt tobt auch im Winter das Leben. Und jetzt werden der Dam, das Szeneviertel Jordaan und all die anderen Schönheiten hier auch noch bestrahlt: Bis zum 21. Januar zieht das Amsterdam Light Festival noch die Besucher in den Bann.

Grenzen aus Licht

Hand angelegt an einer der beeindruckendsten Installationen in der Stadt hat Ai Weiwei. Bei der Eröffnung des Festivals am 30. November zog der Chinese einen Strich durch Amsterdam. Seine 6,5 Kilometer lange Linie führt durchs Zentrum und soll eine Grenze markieren: Wer darf den Strich überqueren und wer nicht? Und wer entscheidet überhaupt darüber, wem dies erlaubt ist?

Neben Ai Weiwei haben sich in Amsterdam über 20 weitere Künstler mit dem Thema Licht auseinander gesetzt. Einige der spannendsten Projektionen ist das „Whole Hole“ von Paul Vendel und Sandra de Wolf, bei dem man mit dem Boot eine Reise ins All unternimmt. Ein Wurmloch schluckt die Passagiere und spuckt sie virtuell in einem Parallel-Universum wieder aus. Die Tour führt vom Oosterdok, über die Neue Herengracht, die Amstel zurück zur Central Station.

Viele weitere Infos (auch in Englisch) sind unter https://amsterdamlightfestival.com zu finden.

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