Cocktailbar

Im Mr. Mofongo in Groningen mixt ein Roboter die Cocktails

Im Mr. Mofongo in Groningen mixt ein Roboter die Cocktails.

Im Mr. Mofongo in Groningen mixt ein Roboter die Cocktails.

Foto: Nina Meise

Groningen.   Ein Roboterarm hilft im Restaurant von Patrick Beijk, die Getränke zuzubereiten. Das spart den Barkeepern Zeit, dient aber auch der Show.

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Patrick Beijk tippt Zahlen in den kleinen Computer an der Bar ein. Schon saust der Roboterarm nach oben, entlang der sieben Meter hohen Spirituosenwand. Beijks Restaurant mit dem Namen „Mr. Mofongo“ ist eines der wenigen Lokale weltweit, in dem ein Roboter den Mitarbeitern hilft, die Cocktails zu mixen. „Das ist natürlich Show für die Gäste aber für meine Mitarbeiter viel Zeitersparnis“, erklärt er. 30 bis 40 Sekunden dauert es, nach Eingabe der gewünschten Spirituose am Computer, bis der Roboter den Alkohol einschenkt und zurück nach unten an die Bar bringt.

Der Arm kostete 52 000 Euro

Dabei können seine Finger, in denen die Gläser stecken, drei verschiedene Sorten Alkohol auf einmal greifen. „Mit dem Roboter gewinnen wir eine ganz eigene Atmosphäre und wir haben mehr Zeit für unsere Gäste“, sagt der 54-Jährige. Diese können aus 65 Spirituosen, von denen Beijk 80 Prozent in seiner eigenen Destillerie selbst produziert, wählen.

Die Anschaffung des Roboters kostete den Restaurantbesitzer zirka 52 000 Euro. „Ich wollte damals einfach mehr als nur gutes Essen und Getränke anbieten. Es ist wichtig, dem Menschen mehr zu zeigen als immer nur das Normale“, erklärt Beijk seine Idee.

Und die Umsetzung hat sich gelohnt: Zwischen 200 und 300 Gäste empfängt der Besitzer täglich in seinem Restaurant in der Oude Boteringestraat 26. „Für mich ist das die Bar der Zukunft. Deswegen möchte ich künftig versuchen, mein Konzept auf andere Länder auszubauen.“

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