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Fußballfans haben während der Europameisterschaft der Frauen, die im vergangenen Jahr in den Niederlanden ausgetragen wurde, 1,1 Millionen Euro in Doetinchem ausgegeben.

Foto: CARL SANDIN

Fußballfans haben während der Europameisterschaft der Frauen, die im vergangenen Jahr in den Niederlanden ausgetragen wurde, 1,1 Millionen Euro in Doetinchem ausgegeben. Foto: CARL SANDIN

Doetinchem.   Von einem kuriosen Facebook-Aufruf bis zu einem Autofahrer, der Dank eines Anrufs bei der Polizei 558 Euro zahlen musste...

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Fußballfans haben während der Europameisterschaft der Frauen, die im vergangenen Jahr in den Niederlanden ausgetragen wurde, 1,1 Millionen Euro in Doetinchem ausgegeben. Das hat „PriceWaterhouseCoopers“ (PWC) berechnet. Besucher investierten ihr Geld vor allem in Essen und Trinken sowie Hotelübernachtungen, aber sie kauften auch in den Geschäften der Innenstadt ein. In Utrecht und Rotterdam – zwei weiteren Spielorten der EM – gaben die Fans laut PWC 3,9 bzw. 2,5 Millionen Euro aus. Die EM kostete insgesamt rund 22,6 Millionen Euro. Knapp 240.000 Fans sahen 31 Spiele in sieben Städten.

Beliebtester Baby-Name ist „Sam“

Der beliebteste Baby-Name des vergangenen Jahres ist „Sam“. Wie die Stadt mitteilte, wählten Eltern in Nimwegen den Namen sowohl für neu geborene Mädchen als auch für männliche Babys aus. Gemeinsam mit „Siem“ und „Teun“ führt „Sam“ die Liste der populärsten Jungen-Namen an. Bei den Mädchen waren auch „Sophie“, „Lisa“, „Hannah“ und „Lotte“ beliebt. Damit weichen die Eltern in Nimwegen vom Landesdurchschnitt ab: Wie die niederländische Familienkasse bekannt gab, wurden landesweit die Namen „Noah“ und „Emma“ am häufigsten vergeben.

Anruf bei der Polizei kostet Autofahrer 558 Euro

Ein Anruf bei der Polizei hat einen Autofahrer in Nimwegen fast 600 Euro gekostet. Nach einem kleineren Auffahrunfall hatte der Mann auf der Wache angerufen und um Hilfe mit der Schadensanzeige gebeten. Beim Ausfüllen der Papiere fiel den Beamten auf, dass der Mann eine ganze Reihe Knöllchen nicht bezahlt hatte. Er musste noch vor Ort 558 Euro berappen und durfte dann erst weiterfahren.

Land unter heißt es derzeit auch in den Niederlanden

Land unter heißt es derzeit auch in den Niederlanden: Nach Prognosen von „Rijkswaterstaat“ wird die Waal in Nimwegen spätestens am Montag über die Ufer treten und auch die Waalkade überschwemmen. Schon am Sonntagabend wurden daher die Straßen entlang des Kais für den Autoverkehr gesperrt. Zuvor hatte die Stadt gemeinsam mit der Wasserbehörde Rivierenland verschiedene Maßnahmen ergriffen. So wurden Anwohner vor dem nahenden Hochwasser gewarnt und Mülleimer und Stromkästen vorsorglich entfernt.

17,2 Millionen Menschen leben in den Niederlanden

Die Stadt hat ihre Einwohnerzahl im vergangenen Jahr leicht steigern können. Derzeit leben rund 101 200 Menschen in Venlo, 200 mehr als Ende 2016. Das geht aus Zahlen des nationalen Amts für Statistik (CBS) hervor. Vor allem Menschen, die aus anderen Orten nach Venlo zogen, sind für den Zuwachs verantwortlich. In den Niederlanden lebten im vergangenen Jahr 17,2 Millionen Menschen, rund 100 000 mehr als 2016. Dabei werden die großen Städte immer größer, während kleinere Gemeinden oft Einwohner verlieren.

Kurioser Aufruf bei Facebook

„Wenn Du noch lange wartest, musst Du nach der Handbremse tasten!“ Mit diesem Aufruf hat die Gemeinde Zaltbommel auf Facebook nach dem Besitzer eines schwarzen Minis gesucht. Der Wagen war auf einem Parkplatz direkt an der Waal geparkt. Dort war der Fluss über die Ufer getreten. Wasser umspülte bereits die Reifen des Mini. „Und es werden noch 75 Zentimeter mehr“, warnte die Gemeinde den Fahrer. Der ließ jedoch nichts von sich hören. Sein Wagen wurde schließlich abgeschleppt.

Fahrradproduzent „Gazelle“ baut „Experience Center“

Der niederländische Fahrradproduzent „Gazelle“ baut in Dieren ein „Experience Center“, in dem Kunden Fahrräder testen können. Ähnliche Ausstellungen gibt es bereits in Amersfoort, Groningen und Waalwijk. Das Center soll täglich geöffnet sein, Besuche sind ohne Terminabsprache möglich. Gekauft werden kann im „Experience Center“ allerdings nichts. Gazelle entwickelt und produziert seit 1902 in Dieren.

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