Freizeitpark

Themenfahrt Droomvlucht in Efteling virtuell erleben

So sieht der Eingang zur Themenfahrt Droomvlucht aus.

Foto: PR/Levin den Boer

So sieht der Eingang zur Themenfahrt Droomvlucht aus. Foto: PR/Levin den Boer

Kaatsheuvel.  Durch das fantasievolle Land der Elfen und Trolle können ab sofort auch Besucher mit Behinderung schweben - mit Kopfhörern und Mikrofon.

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Dem Sternenhimmel ganz nah kommen oder dem König Oberon zuwinken: Die Themenfahrt Droomvlucht zählt laut Angaben des Freizeitparks Efteling zu den beliebtesten Attraktionen. Ab sofort können Besucher mit Behinderung die Traumfahrt erleben und zwar virtuell. Moderne Technologien lassen in die märchenhafte Welt eintauchen, der betreffende Gast sieht, fühlt, hört und richt genau das, was seine Freunde oder Angehörigen im selben Moment innerhalb der Attraktion wahrnehmen. Mittels Kopfhörern und Mikrofon ist der Besucher direkt mit ihnen verbunden.

Student Freek Teunen entwickelte Konzept

Droomvlucht war eine der wenigen Attraktionen des niederländischen Freizeitparks, die Gäste mit Behinderung aus Sicherheitsgründen bisher nicht nutzen durften. Die Idee, das zu ändern, hatte Freek Teunen. Der Student absolvierte Anfang 2017 ein Praktikum in Efteling. „Durch digitale Entwicklungen ist heutzutage so viel möglich. Ich fragte mich, warum es bei der Themenfahrt noch keine Alternative für körperlich beeinträchtigte Gäste gibt und dabei entstand die Idee“, erklärte er.

Teunen erarbeitete ein umfangreiches Konzept, das Eftelings Geschäftsführung überzeugte. „Ich bin stolz darauf, mit welcher Begeisterung unsere Mitarbeiter mitdenken. Sie sind in direktem Kontakt mit den Besuchern und können dadurch gut einschätzen, welche Bedürfnisse es gibt“, sagte Vorstandsvorsitzender Fons Jurgens.

Fahrtwind im Gesicht

Basierend auf Teunens Idee eröffnete Efetling die „Virtual-Reality-Station“ neben der Themenfahrt Droomvlucht. In zwei Zimmern können Besucher mit Behinderung und ein Betreuer Platz nehmen. Von hier aus tauchen sie mit allen Sinnen in die Traumwelt ein. Wind-Effekte und Düfte machen die Fahrt für die Teilnehmer so real wie möglich.

Ausgestattet mit Virtual-Reality-Headset, Kopfhörer und Mikrofon können sie die Fahrt in einer 360-Grad-Ansicht nachempfinden und mit den anderen Mitgliedern der Besuchergruppe, die gerade in der Attraktion sind, in Kontakt bleiben. Jurgens: „Während Virtual Reality oft ein individuelles Erlebnis ist, bieten wir ein Gruppenerlebnis.“

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