Studieren in den Niederlanden

Tipps: Wohnung suchen, Bafög beantragen und mehr

Die Radboud Universität in Nimwegen.

Die Radboud Universität in Nimwegen.

Foto: Andreas Gebbink / NRZ

Niederlande. Vor jedem Studium stellen sich angehende StudentInnen unendlich viele Fragen: Was soll ich wo studieren? Wann muss ich mich wie einschreiben? Wie kann ich mein Studium finanzieren? Was kann ich nachher mit meinem Abschluss machen, wie sind meine Jobaussichten? Einen ersten guten Überblick darüber liefert die Seite www.studieren-in-holland.de. Hilfreich ist auch der Prospekt „Studium im Ausland. Hinweise für Studierende“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausgegeben hat. Mehr dazu unter www.bmbf.de.

Ein Studium generell und insbesondere im Ausland kann teuer werden, schließlich braucht man eine Unterkunft und muss sich selbst versorgen. In den Niederlanden kommen außerdem für EU-Ausländer Studiengebühren hinzu. Für das kommenden Studienjahr 2020/21 sind diese auf 1.071 Euro fürs erste und 2.143 fürs zweite sowie dritte Jahr festgelegt worden. StudentInnen, deren Eltern nicht gerade Millionäre sind, sollten daher einen Bafög-Antrag stellen. Für ein Studium in den Niederlanden ist die Bezirksregierung Köln zuständig (T: +49 221 147-4990, E: auslandsbafoeg@bezreg-koeln.nrw.de, www.bezreg-koeln.nrw.de.

Am 1. September geht’s los!

Das Wintersemester (beziehungsweise das erste Modul) beginnt an niederländischen Hochschulen am 1. September. Wer schon eine Uni favorisiert hat und sich vor Ort mehr Infos zum gewünschten Studienfach einholen möchte, sollte die Open Days nutzen. Außerdem gibt es sogenannte „Mitlauftage“ an denen künftige StudentInnen von eingeschriebenen StudentInnen begleitet und zu Vorlesungen, Seminaren etc. mitgenommen werden.

„Der Tag der offenen Tür war für mich eine wichtige und tolle Erfahrung, um zu sehen, wo ich später lande und wie alles vor Ort aussieht. Mir fiel auf, dass alles nahe beieinander liegt, die Gebäude zueinander passen und teilweise miteinander verbunden sind“, zählt zum Beispiel Studentin Friederike auf der Internetseite der Radboud-Uni die Vorteile der RU in Nimwegen auf. Und weiter: „Der Campus ist vielseitig und, wie man auf Niederländisch sagt ‘gezellig’, also irgendwie gemütlich. Man fühlt sich hier schnell geborgen.“

Open Days für Bachelor-Studiengänge: University of Twente (Enschede): 13./14. März, deutschsprachige Präsentation mit Infos zum Thema Studieren in den Niederlanden um 13 Uhr und 16.15 Uhr. Radboud-Uni Nimwegen: 28. März. Maastricht University: 31. Oktober (dann für StudienanfängerInnen 2021). Fontys (Venlo): 21. März.

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