Landschaft

Bänke für neue Deichkrone im Rheinberg-Orsoyer Rheinbogen

Ruhebänke wie hier auf dem Rheindeich in der Nähe von Orsoy (und zusätzlich Abfallbehälter) wünscht sich die SPD auch auf dem Abschnitt zwischen Orsoy-Land und der Schleuse Ossenberg.   

Ruhebänke wie hier auf dem Rheindeich in der Nähe von Orsoy (und zusätzlich Abfallbehälter) wünscht sich die SPD auch auf dem Abschnitt zwischen Orsoy-Land und der Schleuse Ossenberg.   

Foto: NRZ

Rheinberg.   Die SPD beantragt fürs laufende Haushaltsjahr 10.000 Euro, um Sitzbänke und Abfalleimer zwischen Orsoy Land und Schleuse Ossenberg aufzustellen.

In Orsoy lässt es sich auf dem Rheindeich gut verweilen, wenn man als Fußgänger oder Radfahrer mal ein Päuschen auf seiner Tour braucht. Dort gibt es Sitzmöglichkeiten, gerne auch lauschig gelegen in der Nähe von Bäumen, dort kann man den Blick schweifen lassen über das Deichvorland und über den Fluss hinüber auf die andere Seite.

So etwas wünscht sich die SPD auch auf der neuen Deichkrone zwischen Orsoy Land und Schleuse Ossenberg – und beantragt, 10.000 Euro in den Haushalt für das laufende Jahr einzustellen. Und damit dieser etwa drei Kilometer lange Deichabschnitt nicht zugemüllt wird, sollen von dem Geld auch Abfallbehälter angeschafft werden.

Das ist aber nur einer von mehreren Punkten, die die SPD-Fraktion bei ihrer Klausurtagung besprochen hat. Ein anderer ist das Bekenntnis zur Wiederwahl von Rosemarie Kaltenbach als Beigeordnete in der Stadtverwaltung. „Wir tragen sie mit, wenn sie zur Wiederwahl ansteht“, sagte der Fraktionsvorsitzende Jürgen Madry im Gespräch mit der NRZ. Alles andere wäre auch merkwürdig – schließlich ist Kaltenbach nicht nur SPD-Mitglied, sondern war auch Kandidatin der Partei bei der Bürgermeisterwahl 2015. Da auch die CDU eine Zustimmung zu Kaltenbach signalisiert hat, dürfte der Verlängerung nichts im Wege stehen.

Ein Dorn im Auge ist der SPD die Informationspolitik insbesondere von Bürgermeister Frank Tatzel in Sachen der geplanten sowie anstehenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen bei den Rheinberger Sportstätten. „Der Sportausschuss hat keine Kenntnis über den Stand der Dinge“, beklagt Ratsmitglied Peter Tullius. „Wenn man den Bürgermeister fragt, hat er keine Ahnung. Deswegen wollen wir jemanden vom Fachbereich Immobilienwirtschaft in den Sitzungen mit dabei haben, damit konkrete Aussagen gemacht werden können – und wir wollen natürlich auch vom Bürgermeister besser informiert werden!“

Ebenfalls 10.000 Euro im Haushalt sollen für mehr Duschen im Freibad eingestellt werden. Madry: „Es gibt einfach zu wenige Duschen, um sich vor dem Schwimmen säubern zu können – zwei bis drei für Frauen und eine für Männer sind zu wenig, um die Hygiene gewährleisten zu können.“ Ob neue gebaut werden sollen oder ob man wegen des noch umzusetzenden neuen Bäderkonzepts zunächst einmal mit gemieteten Duschwagen arbeitet, ist der SPD einerlei, solange es in diesem Jahr eine Verbesserung gibt.

Ganz entschieden gegen einen Ausbau des Hafens Orsoy ist die Fraktion. Eine Erweiterung würde das Landschaftsschutzgebiet Richtung Eversael berühren und die Anwohner in Orsoy weiter belasten. Und auch in Sachen Messe bezieht die SPD Position: „Wir wollen anders als der Regionalverband Ruhr, dass das Messegelände Gewerbe-/Industriegebiet wird“, so Tullius. „Was wir brauchen, sind kleinteilige Gewerbeflächen.“

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