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Barrierefreiheit: Diese 15 NRW-Bahnhöfe werden modernisiert

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Rund 54 Millionen Euro sollen in die Modernisierung der Bahnhöfe investiert werden.

Rund 54 Millionen Euro sollen in die Modernisierung der Bahnhöfe investiert werden.

Foto: Stefan Sauer / dpa

An Rhein und Ruhr.  15 NRW-Bahnhöfe will die Landesregierung bis Ende 2027 barrierefrei ausbauen - darunter auch Stationen in Essen, Düsseldorf, Duisburg und Xanten.

Das Land NRW will bis Ende 2027 insgesamt 15 kleine und mittelgroße Bahnhöfe modernisieren und barrierefrei ausbauen. Das gab die Landesregierung in einer Pressemitteilung bekannt. Gemeinsam mit dem Nahverkehr Westfallen-Lippe, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sowie der Deutschen Bahn (DB) sei eine neue Finanzierungsvereinbarung zu einer Förderinitiative des Bundes unterzeichnet worden. Demnach sollen als Teil der landesweiten „ÖPNV-Offensive“ rund 54 Millionen Euro investiert werden. NRW beteiligt sich mit 26,8 Millionen Euro an den Kosten.

Bereits Ende 2020 hatten sich Land, Bund, DB und die Aufgabenträger im Schienenpersonennahverkehr darauf geeinigt, 14 Bahnhöfe zu modernisieren. „Zum Abschluss der Finanzierungsvereinbarung ist nun Essen-Borbeck-Süd als 15. Station dazu gekommen“, schreibt das Land NRW. Weitere Bahnhöfe, die von dem Förderprogramm profitieren, sind unter anderem Rheinhausen Ost (5 Mio. Euro), Xanten (1,2 Mio.), Essen-Borbeck (2,5 Mio.) und Düsseldorf Eller Mitte (2,5 Mio.). Zudem soll ein Teil der Fördermittel für die Verlängerung von Bahnsteigen genutzt werden.

NRW-Verkehrsminister Wüst: „Deutschland muss wieder Bahnland werden“

„Eine Modernisierung und den notwendigen barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen gibt es nicht zum Nulltarif“, sagte Claudia Middendorf, NRW-Beauftragte für Menschen mit Behinderung. Die Barrierefreiheit sei ein „wichtiger Grundpfeiler“ gesellschaftlicher Teilhabe. „Umso erfreulicher ist es, dass starke Partner hier gemeinsam den ÖPNV für Menschen mit Behinderung ein Stück weit attraktiver machen.“

Auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zeigte sich zuversichtlich. Deutschland müsse wieder „Bahnland“ werden. Mithilfe der Finanzierungsvereinbarung könne den Pendlern ein besseres Angebot im ÖPNV gemacht werden. „Wir haben beobachtet, dass die Zufriedenheit der Reisenden in punkto Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist“, so Stephan Boleslawsky, Regionalleiter DB Station&Service West. „Und genau hier setzen wir an: Allein in diesem Jahr erneuern wir an 182 Stationen die Bahnsteigausstattung, wie beispielsweise neue Sitzbänke, Wetterschutzhäuser und Rolltreppen.“

Zu den insgesamt 15 NRW-Bahnhöfen, die planmäßig bis 2027 modernisiert werden sollen, zählen: Drensteinfurt, Brake (b Bielefeld), Reckenfeld, Rheinhausen Ost, Xanten, Rheine-Mesum, Dülmen, Dormagen Chempark, Essen-Borbeck, Lennestadt-Grevenbrück, Düsseldorf Eller Mitte, Wuppertal-Steinbeck, Salzkotten, Buldern und E-Borbeck-Süd.

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