Festivalabsage

Corona: Asta sagt Campusfest in Duisburg im Juni ab

Ein Bild aus älteren Tagen: Die Band Cosby beim Campusfest in Duisburg. In diesem Jahr werden die Instrumente stumm bleiben.

Ein Bild aus älteren Tagen: Die Band Cosby beim Campusfest in Duisburg. In diesem Jahr werden die Instrumente stumm bleiben.

Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das Campusfest in Duisburg fällt aus. Der Asta hat das Kunst- und Musikfest wegen Corona abgesagt. Das Virus verändert den Alltag an der Uni.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Universität Duisburg-Essen hat sein für Juni geplantes Campusfest abgesagt. Das finanzielle Risiko sei unverantwortlich, so die Asta-Vorsitzende Aylin Kilic gegenüber dieser Redaktion. Der Asta sei sich ebenso seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Das jährlich zwischen Essen und Duisburg wechselnde Fest sollte in diesem Jahr am 26. Juni auf dem Campus in Duisburg stattfinden. Da nicht abzusehen ist, wie sich die Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt, kann der Asta derzeit kaum Planungen machen. Man versuche den Studierenden ein kulturelles Angebot zu machen, so Kilic, wie das letztlich aussehen wird, stehe aber noch nicht fest. Man sei jetzt gefordert spontaner und kreativer an die Arbeit zu gehen, um dem gesetzlichen Auftrag nachzukommen, so die Asta-Vorsitzende.

Auch sonst wird das studentische Leben in Duisburg und Essen durch das Corona-Virus derzeit stark beeinflusst. „Der Campus ist deutlich leerer als sonst“, erzählt Kilic ihre Eindrücke. Bibliothek und Mensa seien geschlossen, Sprechstunden von Dozentinnen und Dozenten würden ausfallen. „Für Studierende gibt es derzeit keinen Grund zum Campus zu kommen.“

Asta will Studis wegen Corona helfen und aufklären

Der Asta bemühe sich jetzt, Aufklärung zu betreiben. Denn durch die Verschiebung des Semesters kommen auf einige Studierende Probleme zu, etwa durch auslaufende Visa und Stipendien oder schon unterschriebene Arbeitsverträge. „Wir wollen uns dafür einsetzen, dass Studierende keine Nachteile durch die aktuelle Lage haben“, sagt Kilic.

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