Niederlande

Corona-Lage in der Grenzregion: Die aktuellen Inzidenzen

An den Ostertagen hatte die Stadt Venlo mit Einbahn-Straßen-Regelungen für einen Besucheransturm vorgesorgt.

An den Ostertagen hatte die Stadt Venlo mit Einbahn-Straßen-Regelungen für einen Besucheransturm vorgesorgt.

Foto: Ralf Rottmann / FFS

Aus den Niederlanden.  Die Niederlande gelten als Hochinzidenzgebiet. In der Grenzregion zum Kreis Kleve gibt in vielen Gemeinden hohe Infektionszahlen - wie in Venlo.

Die niederländischen Gemeinden in der Grenzregion haben weiterhin mit deutlich mehr Corona-Neuinfektionen zu kämpfen, als der angrenzende Landkreis Kleve. Das geht aus dem neuen Covid-19-Dashboard für die Grenzregion hervor, das von den niederländischen Provinzen Gelderland, Limburg und Overijssel veröffentlicht wird. Vor allem in Venlo und Nimwegen ist die Sieben-Tage-Inzidenz, also die neuen Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, sehr hoch.

Dieses Dashboard bietet einen Überblick über die Infektionszahlen in den niederländischen Grenzgemeinden und den Landkreisen auf der deutschen Seite der Grenze. Seitdem Deutschland die Niederlande am 6. April als Hochinzidenzgebiet eingestuft hat, sind diese Informationen vor allem für Grenzpendler sehr bedeutsam.

Infolgedessen gelten strenge Einreisebeschränkungen für Menschen, die aus den Niederlanden nach Deutschland einreisen möchten. Hinter dem Dashboard steht neben den drei niederländischen Provinzen auch das Generalkonsulat in Düsseldorf.

Das sind die aktuellen Sieben-Tage-Inzidenzen in der Grenzregion zum Kreis Kleve (Stand: 4. Mai):

  • Venlo: 423,40
  • Gennep: 289,50
  • Berg en Dal: 320,10
  • Zevenaar: 217,20
  • Montferland: 322,10
  • Oude IJsselstreek: 335,10
  • Nimwegen: 375,90
  • Arnheim: 280,70
  • Zum Vergleich: Im Kreis Kleve lag der Wert bei 120,0.

Für mehr Daten und weitere Gemeinden in der Grenzregion: Das Dashboard ist unter www.grenspostdusseldorf.nl/coronadashboard erreichbar und nutzt öffentliche Daten des Robert-Koch-Instituts, des Nationale Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt der Niederlande (RIVM) sowie der John Hopkins-Universität. Im Dashboard werden die deutschen und niederländischen Daten gegenübergestellt, um so die Verbreitung des Coronavirus in den Grenzregionen darzustellen. (rku/mh)

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