Coronavirus

Corona: Notklinik statt Eurovision Song Contest in Rotterdam

Außenansicht von "Ahoy", der Veranstaltungshalle, die für den Eurovision Song Contest 2020 geplant war. Dort sollen nun Corona-Patienten versorgt werden.

Außenansicht von "Ahoy", der Veranstaltungshalle, die für den Eurovision Song Contest 2020 geplant war. Dort sollen nun Corona-Patienten versorgt werden.

Foto: Koen Van Weel / dpa

Aus den Niederlanden.  Das Rotterdamer Veranstaltungszentrum Ahoy richtet eine Notklinik ein. Statt des ESC-Events gibt es hier Versorgung für Corona-Patienten.

Notklinik statt Musikfest: Dort, wo eigentlich Sänger um das beste europäische Lied wetteifern sollten, sollen nun Corona-Patienten versorgt werden. Das Rotterdamer Veranstaltungszentrum Ahoy richtet seit Montag einige Hallen als Notklinik ein.

Zunächst werde Platz für 88 Patienten geschaffen, teilte Ahoy auf seiner Website mit. Die Kapazität könne auf 680 Betten erweitert werden.

Eurovision Song Contest im niederländischen Rotterdam vorerst abgesagt

Der 65. Song Contest sollte im Mai im Rotterdamer Ahoy stattfinden, war aber wegen der Corona-Epidemie abgesagt worden. Es ist noch nicht entschieden, ob der Wettbewerb im nächsten Jahr in der Hafenstadt stattfinden wird.

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In den Ahoy-Hallen können auch andere Patienten versorgt werden, für die wegen der Corona-Epidemie in den Niederlanden kein Platz mehr in den Krankenhäusern ist. Wegen Überlastung der Krankenhäuser hatte die Stadt Rotterdam mehrere Stellen als Notkliniken oder extra Versorgungsplätze bestimmt. (dpa)

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