Bergpark Rock

Doppelter Geburtstag unterm Lohberger Förderturm

Viele Fans der Rockmusik kamen am Samstag zur Zechenwerkstatt in Lohberg. Zu sehen gab es drei Bands aus der Region, die bei ihren Live-Auftritten für Stimmung sorgten. 

Foto: Heiko Kempken

Viele Fans der Rockmusik kamen am Samstag zur Zechenwerkstatt in Lohberg. Zu sehen gab es drei Bands aus der Region, die bei ihren Live-Auftritten für Stimmung sorgten.  Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Beim Bergpark Rock feierten die Besucher der Zechenwerkstatt in Dinslaken 20 Jahre Freeway Riders und 15 Jahre Freeway-Kulturförderung.

Auf dem Zechengelände in Lohberg stehen Harleys in langer Reihe nebeneinander. Der Schriftzug „Freeway Riders Dinslaken“ prangt auf dem Rücken der Mitglieder des Motorradclubs. Auch ein großer Totenkopf mit Flügeln ist auf den schwarzen Lederjacken der Rocker abgebildet. Die anderen Besucher sind ebenfalls dem Anlass entsprechend gekleidet: Lederjacken, Tattoos, zerrissene Jeans und Nieten. Einige haben die langen Haare zu einem Zopf gebunden.

„I think I need help“ steht auf dem schwarzen Shirt eines jungen Mannes, der sich gerade auf den Weg in Richtung Bühne machte. Auf jeden Fall bekam er Musik! Denn beim Bergpark Rock traten am Samstag drei Rockbands aus der Region auf. Damit feierten der Verein „Freeway-Verein zur Kulturförderung am Niederrhein“ sein 15-jähriges Bestehen und die Freeway Riders aus Dinslaken ihr 20-jähriges.

Mit einem Bier in der Hand wippen viele Menschen zum Takt der Musik. Einige haben sich vor dem Eingang der Halle versammelt oder sitzen auf dem Boden und lauschen den rockigen Klängen.

Den Anfang machen die Wannabes aus Voerde. Die fünfköpfige Band unterhält sowohl die Mitglieder des Motorradclubs als auch die anderen Zuschauer bestens. Die kraftvolle Stimme von Andre Hinzmann wird von starken Gitarrenklängen (Jan Benninghoff und Thomas Bardtke) begleitet. Das Keyboard (Ralf Langhoff) sorgt für Sound, das energievolle Schlagzeug (Ralf Benninghoff) für Druck. Die Band coverte bekannte Lieder der Bands Foo Fighters und Kings of Leon.

„Ich möchte euch weiter hier vorne sehen!“, ruft Hinzmann den Besuchern zu. Der Großteil hat sich zu Beginn des Konzerts im hinteren Bereich der Halle versammelt. Erst bei „Learn to fly“ von den Foo Fighters stehen einige Menschen direkt vor der Bühne und tanzen zur Musik. „Mir hat das erste Konzert gut gefallen“, sagt Zuschauerin Angelika Rinke nachher. „Ich kannte die Wannabes schon.“

Cover von Bon Jovi und Placebo

Ihr Mann spielt bei den Rockhouse-St. mit. Die Band aus Hünxe startete gegen 20 Uhr mit „Let me entertain you“ von Robbie Williams. Holger Spöler (Gesang), Guido Beilborn (Gitarre), Björn Rinke (Schlagzeug) und Detlef Weber (Bass) sind ein eingespieltes Team. Sie covern bekannte Musikstücke von Bon Jovi, Placebo und OneRepublic auf eigene Art und Weise. Bei „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue stürmen einige Jungs vor die Bühne, klatschen und springen zur Musik. „Packt die Handys weg, wir wollen lieber Eure Hände sehen!“, ruft Spöler den Menschen im Zuschauerraum zu.

Midnight mit eigenen Liedern

Zum Schluss performt die Band Midnight aus Dinslaken. Bernd Leschinski (Gesang), Thomas Dickmann (Gitarre), Detlef Frömmel (Gitarre), Stefan Wiewiora (Bass) und Jörg Claaßen (Schlagzeug) präsentieren eigene Lieder aus dem Bereich Rock/Hardrock und begeistern die Zuschauer ebenfalls.

„Wir freuen uns, dass so viele Leute hier sind. Das sind deutlich mehr als erwartet“, sagt Guido Beilborn, Pressesprecher der Freeway Riders, nachher zufrieden.

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