Corona-Impfung

Boostern: "Wer kommt, wird geimpft", muss die Devise lauten

Ralf Kubbernuß kommentiert.

Ralf Kubbernuß kommentiert.

Foto: Foto: NRZ

Die einen nennen es „individuelle Lösung“, die anderen Durcheinander: Viele Bürger stellt das aktuelle Impfangebot in den Kommunen vor Probleme.

Wie war das noch mal mit der Booster-Impfung? Wer darf sich unter welchen Voraussetzungen impfen lassen? Wie bekomme ich wo einen Termin? Was die Politik „individuelle Lösungen“ nennt, könnte man auch „Durcheinander“ nennen. Der Bürger hat es schwer, hier den Durchblick zu behalten.

Während in Duisburg an vier in der Stadt verteilten Impfstationen jeder geimpft wird, der dorthin kommt (und berechtigt ist), müssen Impfwillige andernorts wieder digitale Nümmerchen ziehen. Wer überhaupt einen Termin bekommt, muss oft wochenlang auf den Piks warten. Hat man aus den Erfahrungen bei den Erst- und Zweitimpfungen nichts gelernt?

Impfkampagne muss pragmatisch und unbürokratisch sein

„Wer kommt, wird geimpft“, muss – wie in Duisburg – die pragmatische und unbürokratische Devise der öffentlichen Impfkampagne lauten. Ist der Andrang zu groß und die Schlange zu lang, müssen die Kommunen die Kapazitäten bestmöglich anpassen.

Impfwillige, die nicht lange in der Schlange stehen wollen oder können, holen sich einen Termin bei ihrem Arzt.

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