Neuer Fernweg

Fertig im Frühjahr 2020: Hohe Mark Steig wird ausgeschildert

Am Nordrand des Ruhrgebietes entsteht ein neuer Fernweg: Auf dem Wanderparkplatz Haardgrenzweg in Oer-Erkenschwick wurden die Tafeln für den Hohe Mark Steig vorgestellt.

Am Nordrand des Ruhrgebietes entsteht ein neuer Fernweg: Auf dem Wanderparkplatz Haardgrenzweg in Oer-Erkenschwick wurden die Tafeln für den Hohe Mark Steig vorgestellt.

Foto: Kreis Recklinghausen

Olfen/Wesel.  Touristischer Schub erhofft: Auf 158 Kilometern Länge soll der neue Fernwanderweg das Münsterland und den Niederrhein verbinden.

Gute Nachrichten für Wanderfreunde: Ab nächstem Frühjahr soll ein neuer, 158 Kilometer langer Wanderweg Münsterland und Niederrhein verbinden – immer am Nordrand des Ruhrgebietes entlang. Die ersten Wanderschilder für den „Hohe Mark Steig“ wurden an diesem Mittwoch (14. August 2019) im Kreis Recklinghausen montiert.

Ein geschwungener Weg vor stilisierten Bäumen: Diesem Symbol müssen Wanderer folgen, wenn sie künftig auf dem neuen Weg zwischen Wesel und Olfen (Kreis Coesfeld) unterwegs sind. Die Markierer vom Sauerländischen Gebirgsverein arbeiten von Ost nach West vor. Im Spätherbst werden wohl auch die ersten Symbole im Kreis Wesel auftauchen. Und bis Frühjahr sollen auch Schutzhütten und große Infotafeln stehen, so dass der Hohe Mark Steig (Gesamtkosten: 1,6 Mio Euro) nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert werden kann.

Vermarktung über den Naturpark Hohe Mark

„Wir schaffen ein tolles Angebot für Wanderer und ermöglichen wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen“, sagte Karola Geiß-Netthöfel, Chefin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), mit Blick auf den erhofften touristischen Schub. Der RVR hat den Wanderweg mit Partnern entwickelt, der Anstoß kam aus der Regionale 2016. Für die touristische Vermarktung soll der Naturpark Hohe Mark sorgen.

Mit allzu vielen Höhenmetern kann die Strecke zwar nicht aufwarten. Entlang der Strecke liegen aber tolle Waldgebiete wie die Haard, die Hohe Mark, die Üfter Mark, Dämmer- und Diersfordter Wald. Es geht vorbei an Gewässern wie Lippe, Stever, Issel, Schwarzes Wasser, Halterner Stausee oder Auessee. Außerdem liegen die Schlösser Lembeck und Diersfordt an der Route. Cay Süderkrub, Landrat des Kreises Recklinghausen, ist überzeugt, dass das die Wanderer locken wird: „Die Menschen haben wieder ein stärkeres Bewusstsein für die Natur entwickelt.“

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