Freizeit

Freizeittipps: Fünf besondere Ausflüge im Kreis Kleve

Malerisch gelegen ist die Wasserburg Anholt (Schloß 1 in Isselburg). Umgeben von Wasser und Grün können nicht nur Natur- und Historien-Freund hier einen wunderbaren Tag verbringen.

Malerisch gelegen ist die Wasserburg Anholt (Schloß 1 in Isselburg). Umgeben von Wasser und Grün können nicht nur Natur- und Historien-Freund hier einen wunderbaren Tag verbringen.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Kreis Kleve.  Der Kreis Kleve hat viele schöne Orte zu bieten, die sich lohnen, entdeckt zu werden. Hier finden Sie fünf Tipps für einen Ausflug in der Region.

Naturerlebnisse zu Land und auf dem Wasser, traumhafte Aussichten und ganz besondere Erlebnisse für große und kleine Entdecker: Der Kreis Kleve hat viele schöne Orte zu bieten, die sich lohnen, entdeckt zu werden. Orte, von denen Sie vielleicht noch nie etwas gehört haben.

Wir haben fünf Ausflugstipps in der Region für Sie zusammengestellt. Von Emmerich bis Rees, vom Eltenberg zum Kalkarer Wunderland. Viel Spaß beim Stöbern!

Traumhafte Aussichten auf dem Eltenberg in Emmerich

Die Holländer haben Elten schon lange für sich entdeckt: Wer am Wochenende die Bergstraße hinauffährt, um die schöne Aussicht des Eltenbergs zu genießen, der wundert sich, wie viele gelbe Nummernschilder einem hier entgegenkommen: Die deutschen Nachbarn lieben den Eltenberg, den kleinen und schnuckeligen Minigolfplatz, natürlich das Pannekoekenhuis und die tollen Rad- und Wanderwege.

In der Tat hat Elten einiges zu bieten. Rund um den höchsten Punkt des Berges gibt es einen schönen Wanderweg, der an vier Stellen einen traumhaften Ausblick in die niederrheinische Tiefebene ermöglicht. Von Elten aus kann man auf Emmerich schauen, auf Kleve und den Rhein. Herrlich!

Aber hier gibt es auch erstaunlich viel Wald. Die Einheimischen wissen um die schönen Strecken vom Eltenberg in Richtung Montferland. Das niederländische Pendant erstreckt sich fast bis nach Doetinchem und bietet tolle Wanderwege. Auf dem Hulzenberg gibt es einen schönen Aussichtsturm und im Wald bei Zeddam befindet sich das Ausflugslokal „Het Montferland“ – absolut eine Reise wert. In Elten selbst sollte man den Barfußpfad nicht missen und einen Abstecher zum Schlösschen Borghees wagen.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.eltenberg-bergherbos.de, www.vvvmontferland.nl oder www.wanderwegewelt.de (Tour 574). Ein Besuch lohnt sich.

Anholter Schweiz und Wasserschloss in Isselburg entdecken

Umgeben von Wasser und Grün können nicht nur Natur- und Historien-Freunde an der Wasserburg Anholt (Schloß 1 in Isselburg) einen wunderbaren Tag verbringen. Wandeln durch die Parkanlage ist an der Wasserburg Anholt ebenso möglich, wie das Besichtigen des Museums im Inneren der prächtigen Anlage der Fürstenfamilie zu Salm-Salm. Das Museum, das Kunst (darunter auch ein echter Rembrandt), sowie Waffen, Münzen und noch viel mehr beheimatet, gehört zu den ältesten und größten Museen in NRW.

Wer nach so vielen Eindrücken ein wenig Rast benötigt, kann im Restaurant des Romantik Parkhotel Wasserburg Anholt einkehren und die gehobene Küche genießen – oder auch gleich ein Zimmer dort mieten. Denn zum Komplex der Anholter Fürstenfamilie gehört auch der Biotop Wildpark Anholter Schweiz (Pferdehorster Straße 1 in Isselburg). In dem weitläufigen Park gibt es zahlreiche Tierarten zu entdecken. Auch ein Streichelzoo ist vorhanden, ebenso kann im Schweizer Häuschen, idyllisch gelegen an einem Gewässer, eingekehrt werden. Mehr Informationen unter www.wasserburg-anholt.de und www.anholter-schweiz.de.

Kernie's Familienpark im Wunderland Kalkar

Wer hat davon nicht auch schon geträumt: Einen ganzen Tag lang unbegrenzt mehr als 40 Attraktionen, Pommes frites, Softeis und Getränke genießen… Möglich ist das in Kernie's Familienpark im Wunderland Kalkar. Hier am Ufer des Rheins gibt’s alles: vom traditionellen Karussell für Kleinkinder bis hin zum rasanten Kettenkarussell (auch hoch oben im ehemaligen Kühlturm), Wasserbahn, Achterbahn, Bootschaukeln und vieles mehr! Kaum zu glauben, wenn man sich vor Augen hält, was das Wunderland einmal fast werden sollte.

Denn Kernie’s Familienpark im Wunderland Kalkar entstand 1995 aus dem ehemaligen Kernkraftwerk „Schneller Brüter“, das aber nie ans Netz ging, also nie aktiv war. Durch den Umbau zum Freizeitpark eröffnete sich eine bunte Spielwelt für Groß und Klein. Spielen, Lernen, Essen, Trinken… Kernie’s Familienpark ist vor allem für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren ein Erlebnis. Aber auch ältere Kinder können dort auf ihre Kosten kommen.

Ein Tag voller Spaß, der auch durch einen Zirkusbesuch im Zirkus Maximum oder einen Rundgang durch’s „Brütermuseum“ aufgestockt werden kann. Denn in Kernie’s Familienpark werden Spaß und Lehrreiches optimal miteinander verknüpft. Im Brütermuseum des Wunderland Kalkar erfahren nicht nur Kinder zum Beispiel alles über die ehemalige, nie ans Netz gegangene, Kernzentrale oder verschiedene Arten der Stromerzeugung.

Garantiert ist im großen Freizeitpark Wunderland am Ufer des Rheins bei Kalkar eines immer: Kurzweile. Und mit leerem Bauch muss auch niemand die vielen Attraktionen kennen lernen. Denn mit dem Eintritt in den Park dürfen die Besucher „All-in“ genießen, oder anders ausgedrückt: Pommes, Eis und Softgetränke gibt’s im Familienpark des Wunderlands Kalkar inklusive. Jungen und Mädchen und ganze Familien können soviel futtern und trinken, wie es Hunger und Durst verlangen. Preise, Arrangements, Öffnungszeiten und mehr gibt’s auf der Homepage.

Irrland: Bauernhof-Erlebnisoase in Kevelaer

Mal wieder so richtig im Matsch spielen, einer Riesenrutsche hinunter jagen, im Stroh toben oder sich einfach im Maislabyrinth verirren… davon träumen viele Kinder. Möglich ist dies in einer ganz besonderen Oase, die ländlich rustikal im Kevelaerer Ortsteil Twisteden liegt: die Bauernhof-Erlebnisoase Irrland. Hier können und dürfen Jungen und Mädchen nach Herzenslust spielen, ohne bespielt zu werden. Und auch Eltern, Großeltern und überhaupt die gesamte Verwandtschaft findet im Irrland Plätzchen zum Ausruhen, Kraftsammeln oder einfach nur zum Zuschauen.

Das Irrland-Team bleibt sich auch im 21. Jahr seines Bestehens treu: Aktives Spielen, Lernen und Toben, ein hoher Erholungswert kombiniert mit Familienfreundlichkeit laden zu günstigen Eintrittspreisen Groß und Klein zum Verweilen ein. In den vergangenen Jahren ist der Erlebnis-Bauernhof dynamisch gewachsen und hat sich zu Europas größter „Bauernhof-Erlebnisoase“ entwickelt, wie es das Irrland-Team auf seiner Homepage beschreibt. So gibt es eine 300.000 m² große, palmengesäumte, grüne Oase, die auch denen südländischen Urlaubsflair verspricht, die nicht in den Süden geflogen sind. Das niederrheinische Wetter darf dabei ruhig Kapriolen schlagen, denn dafür ist das Irrland ausgerüstet: über 1.000 Sitzgruppen schützen vor Sonne und Regen.

Während die Kinder sich tüchtig austoben, können die Eltern kostenlos die Irrland-eigenen Grills nutzen und die Stärkungen für ihre Lieben vorbereiten. Denn die rund 8000 m² großen Scheunen, eine Indoor-Kletterwelt, Kleinkinder-Spiel-Scheunen, sowie der größte Wintergarten am Niederrhein machen machen den Ort mitten auf dem Land in Twisteden zum Allwetterpark. Gestärkt können die Jungen und Mädchen dann weiter die Erlebnisoase entdecken, Sand-Tret-Go-Kart fahren, Burgen bauen, sich verirren im großen Mais-Labyrinth, den „bespielbaren Airport“ entdecken und auf dem „verrückten Bauernhof“ Tiere besuchen.

Neu ist in diesem Jahr das römische Kletterbergwerk mit Outdoor-Flusslandschaft, das Luftischuss (Indoor-Halle mit 24 Softkanonen – hier können Schaumstoffbälle mit Luftdruck geschossen werden) und das Trattoria – seit dieser Saison können die Gäste dort auch Pizza und Pasta bekommen.

Hopp-on-hopp-off-Route der Reeser Personenschifffahrt

Wer Abwechslung liebt, ist hier genau richtig: Auf der Hopp-on-hopp-off-Route der Reeser Personenschifffahrt. Die nämlich bietet mittwochs und donnerstags einen Linienverkehr auf dem Rhein an. Mit Stationen in Emmerich, Rees, Xanten und Wesel.

So geht man mittwochs um 9 Uhr in Rees an Bord. Das Schiff läuft im Linienverkehr die Städte Xanten, Rees, Emmerich, dann wieder Rees, Xanten, Rees und Emmerich an. An jeder Station kann ein- oder ausgestiegen werden. ,,Besonders beliebt ist bei Ausflüglern von Rees bis Xanten zu radeln, hier die Stadt zu erkunden und die Rückfahrt auf dem Schiff zu genießen. Natürlich darf das Fahrrad mit an Bord“, erzählt Rainer van Laak, Schiffsführer der beiden Fahrgastschiffe „Stadt Rees“ und „Germania“. Bei Gruppen ab zehn Personen ist eine Reservierung zu empfehlen.

In den Ferien pendelt das Fahrgastschiff donnerstags sogar bis Wesel. Natürlich kann man an Bord etwas verzehren. Auf dem Sonnendeck genießen es die Gäste, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Los geht es jeden Donnerstag um 10 Uhr an der Rheinpromenade in Emmerich, um 11.30 Uhr in Rees, um 13 Uhr in Xanten und um 14 Uhr in Wesel. Vor dort aus fährt das Schiff rheinabwärts mit den jeweiligen Stopps zum Um- oder Aussteigen. Eine Teilstrecke (Rees - Xanten) kostet elf Euro, zwei Teilstrecken (Xanten - Emmerich) 19 Euro, drei (Emmerich - Wesel) 24 Euro. Die Rückfahrt ist kostenlos, ebenso die Mitnahme des Rades. Mehr Informationen zur Reeser Personenschifffahrt.

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