Freizeit

Grugabad: Stadt Essen prüft jetzt längere Öffnungszeiten

Emma (links) und Paula würde es freuen: die Stadt prüft längere Öffnungszeiten im Grugabad.

Foto: Kerstin Kokoska

Emma (links) und Paula würde es freuen: die Stadt prüft längere Öffnungszeiten im Grugabad.

Essen.   Mit Externen und Hallenbad-Kräften könnte die Stadt die Mittagsschicht von zehn bis 14 Uhr besetzen, um bei gutem Sommerwetter länger zu öffnen

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Die Stadt will jetzt doch prüfen, ob das Grugabad auch mittags geöffnet bleiben kann. Dies würde einen Verzicht auf die Pause von zehn bis 14 Uhr bedeuten. Der zuständige Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe folgte gestern einstimmig einem Antrag der Grünen. „Ich habe in der Warteschlange mit Familien und kleinen Kindern gestanden“, sagte Grünen-Fraktionschefin Hiltrud Schmutzler-Jäger. „Das ist einfach nicht mehr zeitgerecht.“ Vor allem an sonnigen und warmen Tagen sollte eine flexible Handhabe möglich sein. Dafür könnte man auch auf externe Kräfte zurückgreifen.

Die Stadt spart 110 000 Euro pro Bade-Saison

Die Stadtverwaltung betonte, dass der Verzicht auf die Mittagsschicht ein Teil des Bäderkompromisses sei, um das Freibad Hesse in Dellwig zu retten. Die Mittagspause im Grugabad, in den Bädern Oststadt und Kettwig bringe Einsparungen von rund 110 000 Euro pro Saison.

In den Pfingstferien wird auf die Pause verzichtet

Aus Sicht der Stadt gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, „bei anhaltend gutem Sommerwetter“ die Öffnungszeiten auszudehnen und dafür auf Kräfte aus den Hallenbädern und externe Dienstleister zurückzugreifen: „Das waren bisher nur ein paar Tage.“ In den Ferien, wie jetzt in der Pfingstwoche, an Wochenenden und Feiertagen werde ohnehin auf die Pause verzichtet: „Dann allerdings auch bei schlechtem Wetter.“

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