Heimatgefühl vermitteln

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Emmerich. Die Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer will ein Zeichen setzen: „Wir wollen die Türen und unsere Herzen weit und breit aufmachen und in kleinen Schritten dokumentieren, dass die Flüchtlinge willkommen sind“, sagt Pater Zakarias Sago. Ein Ausrufezeichen soll das Willkommensfest am Samstag, 5. September, zwischen 15 und 18 Uhr auf dem Aldegundiskirchplatz sein. Sago: „Wir möchten Emmericher und Flüchtlinge zusammenbringen. Ob das gelingt, wissen wir nicht.“ Wunsch ist, dass Gespräche zwischen Emmerichern und Neuankömmlingen in Gang kommen, ohne Angst und Vorbehalte.

Seit einigen Wochen plant eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern aller sieben Kirchengemeinden unter Leitung von Pater Sago das Fest. Die „Geste der Freundlichkeit“ soll den Flüchtlingen – inzwischen leben in Emmerich über 200 – ein Gefühl des Zuhauses vermitteln. Dazu beitragen können das Gratis-Buffet aus orientalischen Spezialitäten und Salaten, aber auch musikalische und tänzerische Einlagen auf der Bühne. So treten die junge Band von Jonathan Nwankwo und eine balinesische Tempeltänzerin auf, die indischen Schwestern wollen singen. Die Malteser bauen ein Zelt auf, falls es regnet oder zu heiß wird. Denkbar ist, dass Asylbewerber über ihre Heimat und Erfahrungen berichten; Studenten der Hochschule werden die verschiedenen Sprachen übersetzen. Die Veranstaltung wird um 15 Uhr von Stadtpfarrer de Baey, Bürgermeister Diks und Pater Sago eröffnet. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Flüchtlinge die Einladungen auch annehmen.

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